Kurze Pflanzenfragen

Morgi
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Re: Kurze Pflanzenfragen

Beitrag von Morgi »

Danke, ich habe mal durchgeschaut. Ich lande am ehesten wieder beim Waldhabichtskraut. Allerdings passt die Blattrosette nicht zu 100%. Aber immerhin bin ich mir nun sicherer, dass es irgendein Habichtskraut ist.
Pandurin
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Re: Kurze Pflanzenfragen

Beitrag von Pandurin »

Ich habe in einer Ligusterhecke einen Strauch gefunden. Höhe der obersten Zweige ca. 180cm. Standort vollsonnig. Hatte sich über Frühkahr und Sommer im Liguster getarnt, Blüten sind mir keine aufgefallen. Wird jetzt im Herbst gelb-rot. Beeren sind keine dran.

Es wird wohl eine Mispel sein, aber welche Art? Flora Incognita liefert je nach Foto Franchet Steinmispel, Himalaya Zwergmispel oder Fächer - Zwermispel.

Da in den nächsten Wochen dort ausgegraben werde soll würd ich gern wissen, obs eine Invasive ist oder nicht, dann kann ich sie wegtun oder umpflanzen.vielleicht kann jemand helfen?
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Ann1981
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Re: Kurze Pflanzenfragen

Beitrag von Ann1981 »

Pandurin hat geschrieben: Di 4. Nov 2025, 17:14 Es wird wohl eine Mispel sein, aber welche Art? Flora Incognita liefert je nach Foto Franchet Steinmispel, Himalaya Zwergmispel oder Fächer - Zwermispel.

Da in den nächsten Wochen dort ausgegraben werde soll würd ich gern wissen, obs eine Invasive ist oder nicht, dann kann ich sie wegtun oder umpflanzen.vielleicht kann jemand helfen?
Jede Mispelart, die nicht in irgendeiner Form das Wort "Mespilus" im Namen hat, scheint nicht heimisch zu sein. Jene gehören wie Äpfel zu den Rosengewächsen. Ihre Früchte sind i.d.R. essbar.

Cotoneaster etc. sind meist importierte Arten. Dass die Verdauungsverbreitung an sich funktioniert, beweist dein Exemplar. Mit dem umstehenden Liguster ist unserer Umwelt mehr geholfen. Falls du das Pflänzchen nicht aus ästhetischen Vorlieben unbedingt behalten möchtest, darfst du menschliche Selektion betreiben. Und vorher sagen, dass es dir leid tut.
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Pandurin
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Re: Kurze Pflanzenfragen

Beitrag von Pandurin »

Cotoneaster integerrimus ist laut Natura DB heimisch. Leider kann ich halt Wuchs, Größe, Form schlecht erkennen, weil die Pflanze halt wohl mal in der Hecke aufging und dann einfach in deren Form mitgeschnitten wurde.

An sich könnte die weg, ich hätte sp spontan eh keinen Platz. Mir täte es nur leid, wenn es eine einheimische Art wär.
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Ann1981
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Re: Kurze Pflanzenfragen

Beitrag von Ann1981 »

Deine Bedenken und Motive finde ich sehr nachvollziehbar, zumal die Cot.int. auf der Vorwarnliste steht.

Mehr Sicherheit kann dir wohl nur die Blütenform im nächsten Frühjahr geben. Da die Sträucher Trockenheit sehr gut vertragen, könntest du das Gehölz ev. in einem Topf zwischenparken. Wenn du es als heimische Art identifizieren kannst, findest du vielleicht jemanden, dem du damit eine Freude bereiten kannst.
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Re: Kurze Pflanzenfragen

Beitrag von Pandurin »

Gute Idee, ich werd sie erst mal in einem Topf zwischenparken und im FJ neu schauen.
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Dorfgaertner
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Re: Kurze Pflanzenfragen

Beitrag von Dorfgaertner »

Pandurin hat geschrieben: Di 4. Nov 2025, 17:36 Cotoneaster integerrimus ist laut Natura DB heimisch. Leider kann ich halt Wuchs, Größe, Form schlecht erkennen, weil die Pflanze halt wohl mal in der Hecke aufging und dann einfach in deren Form mitgeschnitten wurde.

An sich könnte die weg, ich hätte sp spontan eh keinen Platz. Mir täte es nur leid, wenn es eine einheimische Art wär.
Ist jetzt zwar schon das eine oder andere Momentchen her, aber vom Gefühl her würde ich sagen, dass es eher kein Cotoneaster integerrimus ist. Wir haben hier einen stehen, die ich mal wegen der Hornissen gepflanzt habe (die angeblich an den Blüten gerne snacken :D). Kann natürlich am Herbstphoto liegen, aber bei unserem Strauch sind die Blätter größer, heller grün, und haben einen schmalen, fast weißen, filzigen Rand am Blatt (sozusagen an der Schneide oder am Grat – wie nennt sich das beim Blatt?).
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Dorfgaertner
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Re: Kurze Pflanzenfragen

Beitrag von Dorfgaertner »

Ahoi,

wir haben zwei (mutmaßlich Sal-)Weiden, die jetzt gut 2m hoch sind und schief und krumm wachsen. Sie sollen/können aber nicht sehr viel größer werden, weil sie sonst ihren Standort sprengen. Sie stehen in einer Art lockeren Hecke...

Was würdet ihr machen? Die Weiden im Frühjahr einmal auf den Stock setzen und neu den Platz füllen lassen (und wenn ja: wie tief ist der tiefste noch vertretbare Schnitt?), oder nur um vielleicht ein Drittel einkürzen und gucken, wie sich das entwickelt?

(Der letztere Fall wäre natürlich für Vögel schöner, aber an dem Standort werden sich, glaube ich, die Vögel jedenfalls zur Brut ohnehin nicht niederlassen, weil das im Vordergartenbereich zwischen Autoauffahrt und Haustür liegt – also eher unruhig.)
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Re: Kurze Pflanzenfragen

Beitrag von tree12 »

Salweiden vertragen das auf Stocksetzen weniger gut als alle anderen Weidenarten. Ihre ökologische Wertigkeit liegt nicht nur in der Nahrung für Blütenbesucher, sondern auch in der Blattmasse für Raupenarten. Also am besten kürzt Du die Weiden nur soweit ein, daß sie ihren Standort nicht sprengen.
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