Hortus Zum Weißen Haas
Verfasst: Do 18. Jun 2026, 17:41
Hallo, schön, hier zu sein, sehr inspirierend, Ich hoffe, ich bin richtig gelandet hier, um einen Hortus einzutragen. Mein Name ist Eileen, ich bin 39 und lebe mit meinem Mann und unseren 7 Kindern im nördlichen Saarland.
Name: Hortus "Zum Weißen Haas"
Bedeutung des Hortus-Namens: Unser Wald trägt den Flurnamen Weißer Haas
mein Name: Eileen
Postleitzahl: 66625
Hortus-Ort: 66625 Nohfelden
Hortus-Land: Deutschland
Größe in m2: 10.000 (knapp 4000 Garten mit Haus und knapp 6000 Wald)
Beschreibung des Hortus:
Unser knapp 4000 qm großer Naturgarten wird als private, geschützte Lebensinsel im Drei-Zonen-Modell bewirtschaftet und bildet einen fließenden Übergang zum direkt angrenzenden eigenen Waldgebiet.
Unser Garten wurde offiziell vom Naturgarten e.V. mit Silber prämiert.
Wir verzichten konsequent auf Pestizide, Kunstdünger und Torf und vermeiden Plastik soweit wie möglich.
Der überwiegende Teil aller Pflanzen hier sind streng heimische Arten.
Durch gezielte Naturmodule wie Totholzecken, Lesesteinhaufen und ungemähte Wildblumenbereiche schaffen wir wertvollen Lebensraum für Tiere: Wir haben 2 Benjeshecken, mehrere Totholzhaufen, 2 Lesesteinhaufen, einen kleinen Teich mit Sandarium, eine kleine Felswand, einen artenreichen Waldsaum, Futterstellen und Tiertränken und mehrere Vogelnisthilfen. Durch die Kombination aus waldnahem Misthaufen, Kompost und Totholz haben sich bei uns die im Saarland heimischen Schlangenarten Barrenringelnatter und Schlingnatter angesiedelt.
Wir haben das Grundstück vor 9 Jahren gekauft und aus einer reinen gehölzfreien Wiese ein Paradies mit Obstbäumen, Sträichern, Magerwiese, Staudenbeeten und einem kleinen Gnadenhof geschaffen.
Rund um das Grundstück haben wir Sträucher und kleine Bäume gepflanzt. In der nächsten Zone befinden sich Stauden und Magerwiesen mit Wildblumen und in der Ertragszone haben wir zwei Dutzend Obstbäume, Trauben und etwa zwei Dutzend Beerensträucher gepflanzt. Bis vor zwei Jahren haben wir auch noch einen großen Nutzgarten mit Gemüse bewirtschaftet, aber das werden wir erst wieder aufgreifen, wenn die Kinder aus dem Gröbsten sind.
Der Name unseres Gartens ist ein Stück lebendige Heimatgeschichte. Er leitet sich direkt von der historischen Flurbezeichnung des angrenzenden Waldes "Weißer Haas" ab. Im Jahr 1456 schlossen die damaligen Landesherren Verträge ab, um in unserem Ort nach Kupfererz zu graben. Historische Dokumente (wie das Heimatbuch des Landkreises St. Wendel) belegen, dass sich die ergiebigsten Grubenfelder der gesamten Region exakt hier, im Flurbereich "Weißer Haas", befanden. Wo vor über 550 Jahren Bergleute in tiefen Schächten nach Kupferkies und Malachit schufteten, erinnert der Name vermutlich an ein markantes, helles Gesteinsvorkommen, das an der Oberfläche ausbiss, oder an die historischen, oberirdischen Förderanlagen (im alten Bergmanns-Dialekt „Haspel“ oder „Hase“ genannt).
Ein Ort der Zuflucht: Unser integrierter Gnadenhof
Wir haben uns von Anfang an der Kreislaufwirtschaft verpflichtet, in der auch unsere Tiere einr große Rolle spielen. Unser Gnadenhof umfasst aktuell 4 Ziegen, 3 Schweine und 4 Kaninchen.
Tiere, die in unserer modernen Leistungsgesellschaft oft keinen Platz mehr hatten, finden bei uns ein dauerhaftes und sicheres Zuhause. Sie leben hier im Einklang mit der wilden Natur und dürfen ihr Leben in Würde und Ruhe bis zum letzten Tag genießen.
Unser naturbelassenes Bauholz für Spielgeräte, Unterstände, Baumhaus, Ställe usw beziehen wir aus dem eigenen Wald und von drei Sägewerken aus unserer Region.
Name: Hortus "Zum Weißen Haas"
Bedeutung des Hortus-Namens: Unser Wald trägt den Flurnamen Weißer Haas
mein Name: Eileen
Postleitzahl: 66625
Hortus-Ort: 66625 Nohfelden
Hortus-Land: Deutschland
Größe in m2: 10.000 (knapp 4000 Garten mit Haus und knapp 6000 Wald)
Beschreibung des Hortus:
Unser knapp 4000 qm großer Naturgarten wird als private, geschützte Lebensinsel im Drei-Zonen-Modell bewirtschaftet und bildet einen fließenden Übergang zum direkt angrenzenden eigenen Waldgebiet.
Unser Garten wurde offiziell vom Naturgarten e.V. mit Silber prämiert.
Wir verzichten konsequent auf Pestizide, Kunstdünger und Torf und vermeiden Plastik soweit wie möglich.
Der überwiegende Teil aller Pflanzen hier sind streng heimische Arten.
Durch gezielte Naturmodule wie Totholzecken, Lesesteinhaufen und ungemähte Wildblumenbereiche schaffen wir wertvollen Lebensraum für Tiere: Wir haben 2 Benjeshecken, mehrere Totholzhaufen, 2 Lesesteinhaufen, einen kleinen Teich mit Sandarium, eine kleine Felswand, einen artenreichen Waldsaum, Futterstellen und Tiertränken und mehrere Vogelnisthilfen. Durch die Kombination aus waldnahem Misthaufen, Kompost und Totholz haben sich bei uns die im Saarland heimischen Schlangenarten Barrenringelnatter und Schlingnatter angesiedelt.
Wir haben das Grundstück vor 9 Jahren gekauft und aus einer reinen gehölzfreien Wiese ein Paradies mit Obstbäumen, Sträichern, Magerwiese, Staudenbeeten und einem kleinen Gnadenhof geschaffen.
Rund um das Grundstück haben wir Sträucher und kleine Bäume gepflanzt. In der nächsten Zone befinden sich Stauden und Magerwiesen mit Wildblumen und in der Ertragszone haben wir zwei Dutzend Obstbäume, Trauben und etwa zwei Dutzend Beerensträucher gepflanzt. Bis vor zwei Jahren haben wir auch noch einen großen Nutzgarten mit Gemüse bewirtschaftet, aber das werden wir erst wieder aufgreifen, wenn die Kinder aus dem Gröbsten sind.
Der Name unseres Gartens ist ein Stück lebendige Heimatgeschichte. Er leitet sich direkt von der historischen Flurbezeichnung des angrenzenden Waldes "Weißer Haas" ab. Im Jahr 1456 schlossen die damaligen Landesherren Verträge ab, um in unserem Ort nach Kupfererz zu graben. Historische Dokumente (wie das Heimatbuch des Landkreises St. Wendel) belegen, dass sich die ergiebigsten Grubenfelder der gesamten Region exakt hier, im Flurbereich "Weißer Haas", befanden. Wo vor über 550 Jahren Bergleute in tiefen Schächten nach Kupferkies und Malachit schufteten, erinnert der Name vermutlich an ein markantes, helles Gesteinsvorkommen, das an der Oberfläche ausbiss, oder an die historischen, oberirdischen Förderanlagen (im alten Bergmanns-Dialekt „Haspel“ oder „Hase“ genannt).
Ein Ort der Zuflucht: Unser integrierter Gnadenhof
Wir haben uns von Anfang an der Kreislaufwirtschaft verpflichtet, in der auch unsere Tiere einr große Rolle spielen. Unser Gnadenhof umfasst aktuell 4 Ziegen, 3 Schweine und 4 Kaninchen.
Tiere, die in unserer modernen Leistungsgesellschaft oft keinen Platz mehr hatten, finden bei uns ein dauerhaftes und sicheres Zuhause. Sie leben hier im Einklang mit der wilden Natur und dürfen ihr Leben in Würde und Ruhe bis zum letzten Tag genießen.
Unser naturbelassenes Bauholz für Spielgeräte, Unterstände, Baumhaus, Ställe usw beziehen wir aus dem eigenen Wald und von drei Sägewerken aus unserer Region.