[Weg] Makro-Hortus
Verfasst: So 23. Feb 2025, 16:29
Hortus-Name: Makro-Hortus
Bedeutung des Namens: Der große Garten, als Gegenstück zum kleinen μHortus Dachgarten drei Meter darüber
Unsere Namen: Thea
Postleitzahl: 91074
Hortus-Ort: Herzogenaurach
Hortus-Land: Bayern
Größe in qm: ca. 700
Mein erster Hortus ist ein 20 Quadratmeter fassender Dachgarten inmitten eines üblichen fränkischen Wohngebiets: Der μHortus (Mikro-Hortus).
Nun ist auch der 700 Quadratmeter große Garten rund um den Mikro-Hortus in meine Pflege übergegangen, und ich nenne das Projekt einstweilen Makro-Hortus. Der Weg vom Standardgarten zum echten Hortus ist allerdings noch lang.
Der Boden:
Im gesamten Garten steht Pseudogley an, ein toniger Lehmboden mit einer sehr dünnen bis nicht vorhandenen Humusschicht. Die Vorbesitzer haben immer den Rasen gemäht und das Mähgut zur Kompostanlage der Stadt gefahren. Entsprechend mager ist der Boden, zumindest im Rahmen eines Lehms.
Die Pufferzone:
Im Vorgarten besteht sie aus einem zweistämmigen Ahornbaum, einem Ginko und den üblichen Verdächtigen eines deutschen Vorgartens. Als da wären eine Spiere, ein Flieder, ein Kirschlorbeer, Felsenbirne und Rosen. Schon vor einigen Jahren habe ich zusätzlich eine Wildpflaume, Salweide, Johannisbeeren und eine Stachelbeere eingeführt.
Im hinteren Teil des Gartens steht eine überalterte Ligusterhecke, der Rest des Gartens wird von Nachbars verkahlten Thujenhecken ausreichend abgeschirmt. Eine ehrwürdige Korkenzieherhasel steht in großer Pracht im hinteren Garten.
Hotspot:
Daran arbeite ich gerade, momentan haben wir einen etwa 3 Quadratmeter großen Wiesenflecken mit Wildblumen UG12a von Rieger-Hoffmann, der von den Fluginsekten sehr rege genutzt wird. Ich habe vor, das Biotop auf einen großen Teil des Gartengeländes auszuweiten.
Im Vorgarten grabe ich zusätzlich gerade an einem Sumpfbeet mit Trockenmauer, um den trockenen Boden besser mit Wasser zu versorgen. Das wartet aber auf einen umgrabbareren Boden.
Ertragszone:
Dereinst hatten wir mal einen Kompost, und darauf einen Kürbis. Der fiel aber einem sauberkeitsliebenden Gärtner (Komposte stinken, Einself!!!) zum Opfer und ward nie mehr gesehen. Die Kinder wünschen sich Tomaten und Feuerbohnen, ich werde sehen, was sich machen lässt.
Nennen wir also den Eßtisch unter der Pergola neben der Korkenzieherhasel die Ertragszone, wo wir gern Nüsse essen ...
Vorhandene Naturmodule:
Ein Igelburg-Reisighaufen im Vorgarten unter dem Ahorn
Eine Totholzhecke an der Ostgrenze, mit der ich Nachbars verkahlte Thujen verbergen möchte, plus Ramblerrose.
Kreislaufwirtschaft:
Seit Juli 24 hat keine Biomasse mehr den Garten an Richtung Komposthof verlassen. Ich habe den Wiesenschnitt zum Mulchen der Pufferzone verwendet und werde auch alle Schnittabfälle in Reisighaufen und Totholzhecke verarbeiten.
Geplant:
Ein Sumpfbeet im Vorgarten
Eine Trockenmauer mit Hortus-Pyramide im Vorgarten
Ein Steingarten-Beet auf der Nordseite, mit kälteliebenden (Mittelgebirgs- und Alpen-) Pflanzen rund um die Wärmepumpe
Fassadenbegrünung mit Rosen auf der Südseite des Hauses
Die Ligusterhecke verjüngen (jede zweite Pflanze jetzt auf Stock setzen, und im nächsten Jahr anders herum)
Mein Traum:
Ein großer Hortus mit Insekten, Igeln, Vögeln und Eidechsen, der so toll aussieht, dass die gesamte Nachbarschaft nachzieht.
Bedeutung des Namens: Der große Garten, als Gegenstück zum kleinen μHortus Dachgarten drei Meter darüber
Unsere Namen: Thea
Postleitzahl: 91074
Hortus-Ort: Herzogenaurach
Hortus-Land: Bayern
Größe in qm: ca. 700
Mein erster Hortus ist ein 20 Quadratmeter fassender Dachgarten inmitten eines üblichen fränkischen Wohngebiets: Der μHortus (Mikro-Hortus).
Nun ist auch der 700 Quadratmeter große Garten rund um den Mikro-Hortus in meine Pflege übergegangen, und ich nenne das Projekt einstweilen Makro-Hortus. Der Weg vom Standardgarten zum echten Hortus ist allerdings noch lang.
Der Boden:
Im gesamten Garten steht Pseudogley an, ein toniger Lehmboden mit einer sehr dünnen bis nicht vorhandenen Humusschicht. Die Vorbesitzer haben immer den Rasen gemäht und das Mähgut zur Kompostanlage der Stadt gefahren. Entsprechend mager ist der Boden, zumindest im Rahmen eines Lehms.
Die Pufferzone:
Im Vorgarten besteht sie aus einem zweistämmigen Ahornbaum, einem Ginko und den üblichen Verdächtigen eines deutschen Vorgartens. Als da wären eine Spiere, ein Flieder, ein Kirschlorbeer, Felsenbirne und Rosen. Schon vor einigen Jahren habe ich zusätzlich eine Wildpflaume, Salweide, Johannisbeeren und eine Stachelbeere eingeführt.
Im hinteren Teil des Gartens steht eine überalterte Ligusterhecke, der Rest des Gartens wird von Nachbars verkahlten Thujenhecken ausreichend abgeschirmt. Eine ehrwürdige Korkenzieherhasel steht in großer Pracht im hinteren Garten.
Hotspot:
Daran arbeite ich gerade, momentan haben wir einen etwa 3 Quadratmeter großen Wiesenflecken mit Wildblumen UG12a von Rieger-Hoffmann, der von den Fluginsekten sehr rege genutzt wird. Ich habe vor, das Biotop auf einen großen Teil des Gartengeländes auszuweiten.
Im Vorgarten grabe ich zusätzlich gerade an einem Sumpfbeet mit Trockenmauer, um den trockenen Boden besser mit Wasser zu versorgen. Das wartet aber auf einen umgrabbareren Boden.
Ertragszone:
Dereinst hatten wir mal einen Kompost, und darauf einen Kürbis. Der fiel aber einem sauberkeitsliebenden Gärtner (Komposte stinken, Einself!!!) zum Opfer und ward nie mehr gesehen. Die Kinder wünschen sich Tomaten und Feuerbohnen, ich werde sehen, was sich machen lässt.
Nennen wir also den Eßtisch unter der Pergola neben der Korkenzieherhasel die Ertragszone, wo wir gern Nüsse essen ...
Vorhandene Naturmodule:
Ein Igelburg-Reisighaufen im Vorgarten unter dem Ahorn
Eine Totholzhecke an der Ostgrenze, mit der ich Nachbars verkahlte Thujen verbergen möchte, plus Ramblerrose.
Kreislaufwirtschaft:
Seit Juli 24 hat keine Biomasse mehr den Garten an Richtung Komposthof verlassen. Ich habe den Wiesenschnitt zum Mulchen der Pufferzone verwendet und werde auch alle Schnittabfälle in Reisighaufen und Totholzhecke verarbeiten.
Geplant:
Ein Sumpfbeet im Vorgarten
Eine Trockenmauer mit Hortus-Pyramide im Vorgarten
Ein Steingarten-Beet auf der Nordseite, mit kälteliebenden (Mittelgebirgs- und Alpen-) Pflanzen rund um die Wärmepumpe
Fassadenbegrünung mit Rosen auf der Südseite des Hauses
Die Ligusterhecke verjüngen (jede zweite Pflanze jetzt auf Stock setzen, und im nächsten Jahr anders herum)
Mein Traum:
Ein großer Hortus mit Insekten, Igeln, Vögeln und Eidechsen, der so toll aussieht, dass die gesamte Nachbarschaft nachzieht.