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Re: Die ökologische Wertigkeit von Wildformen

Verfasst: Do 28. Aug 2025, 13:19
von Simbienchen
Alma hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 08:36 Ich bestelle meine Pflanzen in den Baumschulen und Staudengärtnereien in meiner Umgebung. Was sie nicht vorrätig haben können sie meistens bei dem Händler mitbestellen von dem sie ihre Stauden beziehen. Bis jetzt habe ich fast alles an einheimischen Pflanzen bekommen.
Man muss nur mal fragen.
Alles an heimischen Wildpflanzen in Wildform? Ist hier immer noch im Aufbau. Da hast du aber Glück!

Re: Die ökologische Wertigkeit von Wildformen

Verfasst: Do 28. Aug 2025, 14:43
von tree12
Da muß man halt selber schon Fachwissen haben... Selbst wenn man den konventionellen Staudengärtnereien den botanischen Namen mitliefert, ist nicht garantiert, daß man die richtige Pflanze erhält. Goldrute - ach, da gibt es eine heimische Art...? Felsenbirne, da haben wir einiges im Sortiment... Heimisch?? Von der Witwenblume gab es die Art gerade nicht im Großhandel, ich habe jetzt die Sorte XY mitgebracht...

So ist es mir damals mit der Kornelkirsche ergangen und drum habe ich jetzt die Kirsche aus Japan hinten im Garten. Sie wurde mir auch gleich angepriesen mit ihrer sehr frühen Blüte.

Und was passiert, wenn man in einer konventionellen Gärtnerei "Unkraut" bestellen möchte wie Herbstlöwenzahn oder Mittleren Wegerich? Das habe ich selber noch nicht ausprobiert. Wenn man in den auf Wildstauden spezialisierten Betrieben bestellt, weiß man halt, was man bekommt.

Re: Die ökologische Wertigkeit von Wildformen

Verfasst: Sa 30. Aug 2025, 12:44
von Alma
Die Stauden haben ein Herkunftsetikett. Das ist nicht das bunte große mit Bild sondern ein kleines schwarzweiß gedrucktes.
Man muss einfach darauf bestehen und keinen Ersatz akzeptieren.
Meine Gärtnereien habe ich mittlerweile gut erzogen.
Und klar ich habe natürlich noch nicht ALLE heimischen Stauden bestellt.