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Wellenblättrige Katharinenmoos (Atrichum undulatum)

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  • Beitrag veröffentlicht:10. März 2022
  • Beitrags-Kategorie:Moose

Wellenblättrige Katharinenmoos (Atrichum undulatum )

Der Name Katharinenmoos wurde 1780 zu Ehren von Katharina der Großen vergeben. Der botanische Name leitet sich vom griechischen Wort athrix (Haarlos) und vom lateinischen Wort unda (Welle) ab.

Das wellenblättrige Katharinenmoos gehört zur Familie der ​Polytrichaceae (Widerton- oder Frauenhaarmoose)​.

Die Familie umfasst 18 Gattungen mit ca. 220 Arten und ist meistens auf der Nordhalbkugel verbreitet.

Aussehen:

​Die Stämmchen dieser dunkelgrünen Moosart werden bis zu 7 cm hoch und sind dicht mit länglichen sich zur Spitze hin verjüngenden Blätern bedeckt.

Auf einem 2–3cm langen Stiel sitzt ein rotbrauner zylindrischer Sporenträger.

Ökologie:

Das Katharinenmoos besiedelt schattige, frische, kalkarme, saure, offene Bodenstellen und ist ein Lehmanzeiger. Es besiedelt Wegböschungen in Laubmischwäldern, seltener ist als Waldbodenmoos anzutreffen. Im Garten wird es sich unter Büschen ansiedeln.

Verbreitung:

Das wellenblättrige Katharinenmoos ist in Europa, Nordafrika, Nordamerika und Asien verbreitet. Es ist ein häufiges Moos, so das es zur Zeit nicht gefährdet ist.


Weiterführende Links

Zur Forendiskussion: Der Moosgarten
Zur Übersicht: Der Moosgarten oder die Moose in unseren Gärten

 

Michael

Hobby-Botaniker, als ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der Floristischen Kartierung Deutschlands.
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