Naturschatz Wolfsmilch – Euphorbia
Euphorbia myrsinites

Naturschatz Wolfsmilch – Euphorbia

Die Staude des Jahres 2013 wurden die Wolfsmilchgewächse. Der Name rührt von dem Milchsaft her, der austritt bei Verletzung. Einige der Arten sind als Kulturfolger nach Mitteleuropa eingewandert. Sie sind vielgestaltig, können ja nach Art ein- oder mehrjährig sein und alle sind giftig!

In Europa gibt es ca. 40 verschiedene Arten, die als Archäophyten teils mit den Römern kamen. Ihre Blüten sind hierzulande oftmals hell grün bis gelb, was ihre Wirkung als genügsame Staude verstärkt. Sie blühen zudem über einen langen Zeitraum, verbreitet sich über Samen, die von der Pflanze weg geschleudert werden. Einige lassen sich auch vegetativ vermehren.

Walzen-Wolfsmilch Euphorbia myrsinites

Euphorbia myrsinites

Immergrün, mehrjährig. Alle Pflanzenteile sind von einer Wachsschicht überzogen, damit der Regen abperlt. Bis 15 cm hoch, Blüte von März bis Juli. Absolut Winterhart und bevorzugt Steingärten, Trockenmauern und Pflasterfugen.

Euphorbia myrsinites

 

Sonnwend-Wolfsmilch Euphorbia helioscopia

Euphorbia helioscopia

Ihr Name verrät es, sie richtet ihre Blüten nach der Sonne aus. Normal einjährig, jedoch milde Winter lassen auch eine weitere Saison zu. Bis 20 cm hoch, erscheint die Trugdolde, die von April bis Oktober blüht.

Euphorbia lathyris

Zweijährig, bis zu einem Meter hoch. Hilft bedingt gegen Wühlmäuse! Blüte von Juni bis August. Wurde einst gegen Warzen und Hühneraugen eingesetzt.

Euphorbia lathyris

 

Mandelblättrige Wolfsmilch Euphorbia amygdaloides, ausdauernd, bis 70 cm und Blüte von April bis Juni.
Aus dieser wurden verschiedene Zierformen kultiviert, die sehr apart wirken.

Zypressen-Wolfsmilch Euphorbia cyparissias, bis 50 cm, Blüte von Mai bis September,
Raupenfutterpflanze des Wolfsmilchschwärmer (Hyles euphorbiae) gefährtdet, Schmetterling des Jahres 2014.

Süße Wolfsmilch (Euphorbia dulcis)
Esels-Wolfsmilch (Euphorbia esula)
und viele weitere mehr.

Achtung: Giftig! Der Milchsaft kann zu Hautreizungen führen. Nicht in die Augen bekommen.

 

 

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