Naturschätze kleines Immergrün – Vinca minor
kl. Immergrün

Naturschätze kleines Immergrün – Vinca minor

Jetzt im März bis in den Juni hinein sieht man unter Hecken und im Halbschatten, zumeist, kleine blaue Blüten hervor blitzen. Es ist das kleine Immergrün, das in Mittel- und Südeuropa heimisch, sich vegetativ vermehrt. Die wandernden Triebe verwachsen, an Knotenpunkten, mit dem Untergrund und bilden große Teppiche.

Vinca minor

Sie werden von Schmetterlingen, Bienen und dem Wollschweber besucht. Es werden zwar auch Samen ausgebildet, aber der Samenansatz ist gering. Die Ausbreitung erfolgt dann durch Ameisen.
Die Wildform blüht in hellblau bis violett und nur selten weiß.

kl. Immergrün

Der niedrige Halbstrauch erreicht Wuchshöhen von 10 bis 15 cm und ist mit den Römern in unsere Breiten gekommen. Große Beständen deuten oftmals auf ehemalige Burgstellen hin.  Die Standorte im Wald zeigen noch heute die Lage ehemaliger Burgen und Siedlungen an. Es gehört damit zu den Stinsenpflanzen bzw. Burggartenflüchtlingen. Urkundlich wurde die Pflanze im 13. Jahrhundert das erste Mal erwähnt.

Vinca minor ist in allen Teilen giftig!

kl. Immergrün

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