Mythos Stechpalme (Ilex)
Ilex

Mythos Stechpalme (Ilex)

Die Europäische Stechpalme (Ilex aquifolium), auch gewöhnliche Stechpalme, gemeine Stechpalme oder Hülsen genannt, ist die einzige ihrer Art, mit dem natürlichen Vorkommen in Europa. Sie wächst als Strauch im Wald, durchaus als undurchdringliches Dickicht, wo sie einst in Kriegszeiten, Familien, die Schutz suchten, für ihr Leben mitsamt Hab und Gut sich hinein retten konnten. Deshalb wird diese Pflanze auch als Symbol für den Schutz vor allem Bösen angesehen. Auch kann sie als Baum einzelstehend bis zu 15m hoch wachsen. Sie ist sehr gut schattenverträglich.

Ilex – Stechpalme

Sie wird von Vögeln und von Zitronenfaltern als Schlafquartier im Winter genutzt. Wobei die Vögel, ihren roten Samen zur Winterfütterung nutzen. Die Früchte, die im Herbst reifen, brauchen mehrmals Frost, um von den Vögeln verzehrt werden zu können. Ihre Blätter sind zumeist wintergrün und von beiden Seiten bestachelt, wobei die Bestachelung in der Höhe abnimmt. Die Bestäubung erfolgt durch Bienen.

Ilex

Auch in der Literatur wird Ilex behandelt. J. R. R. Tolkien hatte eine Vorliebe für den Hulstbaum; in seinem Romanen ist das Land Hulsten, Herkunftsland der Elbenringe, welches er beschrieb. Der Zauberstab von Harry Potter war aus Stechpalmenholz gefertigt. Die heutige Verwendung der Stechpalme findet sich im Gebinde zum Palmsonntag wieder und was wäre das Weihnachtsfest ohne „Holly“, wie er im Englischen heißt?

Soll gute Geister anlocken, vor den bösen Zaubern beschützen und ist ein Symbol für Sterblichkeit und Wiedergeburt. Zwar gibt es auch hier einige Zier- und Zuchtformen, bezüglich Blattform – und Farbe, tut aber der Nützlichkeit keinen Abbruch.

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