Mythos Klappertopf – Rhinanthus
Rhinanthus alectorolophus

Mythos Klappertopf – Rhinanthus

Alle Vertreter der Gattung Rhinanthus sind Halbparasiten. Sie sind zu einer eingeschränkten Photosynthese in der Lage und beziehen ergänzend Wasser und Nährstoffe aus den Wurzeln verschiedener Süßgräser und krautiger Pflanzen.

Rhinanthus

 

Man kann erkennen, dort wo sich ein Klappertopf niedergelassen hat, wächst das Gras nicht so hoch.

Der Zottige Klappertopf wächst als einjährige krautige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe bis 80 Zentimeter. Die Blütezeit reicht von Mai und September.

Rhinanthus alectorolophus

 

Nur langrüsselige Insekten, wie Hummeln, Bienen oder Falter können über den Blüteneingang den süßen Nektar erreichen und die Bestäubung durchführen. Kurzrüsselige Bienen und Hummeln treten bisweilen als Nektarräuber in Erscheinung. Sie beißen sich von außen über Kelch und Kronröhre zur Nektarquelle durch. Eine Bestäubung findet hier nicht statt.

Rhinanthus alectorolophus

Nach erfolgreicher Bestäubung werden Kapselfrüchte gebildet. Die Ausbreitung der Samen kann über Stoßausbreitung, Windausbreitung und den Menschen statt finden. Er ist fast in ganz Europa verbreitet, fehlt jedoch im Norden Deutschlands.

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