Schmetterlinge

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SCHMETTERLINGE SCHÜTZEN

 
Wie holen wir sie zurück in unsere Gärten, die Anmut, Leichtigkeit und Schönheit unserer heimischen Tag- und Nachtfalter?

Futter für die Raupen pflanzen! Schmetterlinge legen ihre Eier direkt auf die Pflanze, von der sich später auch die ausgeschlüpften Raupen ernähren. Jede Falterart ist dabei auf bestimmte Pflanzenarten (siehe Beispiele unten*) spezialisiert. Blütenbuffet anbieten!

Nach dem Entwicklungszyklus (Ei, Raupe, Puppe, fertiger Schmetterling) ernähren sich die Falter von Blütennektar. Mit sogenannten „Hotspot-Zonen“, das sind Flächen mit magerem Boden, wie zum Beispiel Wildstaudenbeete oder Blumenwiesen, kann man ein reichhaltiges Angebot an heimischen Blühpflanzen realisieren. Lebensräume schaffen! Schmetterlinge lieben abwechslungsreiche Strukturen. Holzhaufen, Natursteinmauern, Wildhecken usw. bieten Rückzugs- und Schlafplätze. Auch sonnige Gartenbereiche mit offenem Boden und spärlichem Bewuchs sind sehr wertvoll. Wasser bereithaltenl Wenn es keine Teiche oder Sumpfbeete gibt, dann freuen sich Schmetterlinge besonders in heißen Sommern über kleine, flache Schalen mit Wasser oder frisch aufgeschnittene Orangenscheiben. Überwinterungsmöglichkeiten schaffen! Verblühte Stauden und abgestorbene Stängel bis zum Frühjahr lassen.

Davon profitieren nicht nur jene Falter, die den Winter überstehen müssen, sondern auch unzählige andere Insekten. Giftfrei gärtnern!
Verzichten Sie auf den Einsatz sämtlicher Gifte im Garten!

*Beispiele für Raupenfutterpflanzen:

  1. Kaisermantel: Veilchen.
  2. Malven-Dickkopffalter: Moschusmalve.
  3. Bläuling: Rotklee.
  4. C-Falter: Salweide.
  5. Ochsenauge: Schafschwingel.
  6. Landkärtchen: Brennessel.
  7. Goldzünsler, Thymian.
  8. Gammaeule, Löwenzahn.
  9. Rostfarbiger Dickkopffalter: Pfeifengras.
  10. Beispiel für einen abwechslungsreichen, lebendigen Schmetterlingsgarten. Zahlreiche Internetseiten bieten umfassende Informationen zum Thema.

Autor:
Daniel Jakumeit
Hortus Vivus
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