Mulchwurst

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DIE MULCHWURST. Bester Ertrag im Nutzgarten.

 
Die alte und bewährte Methode des Mulchens bietet viele Vorteile für Nutzpflanzen jeder Art. Der Boden wird vor Austrocknung und Erosion bzw. Verschlämmung geschützt. Bodenlebewesen finden beste Bedingungen, um Nährstoffe um – bzw. freizusetzen und die Bodenstruktur aufzulockern. Der Unkrautbewuchs wird unterdrückt und schädliche Temperaturschwankungen werden verhindert. Die traditionelle Mulchmethode mit losem Material kann mit einer sogenannten „Mulchwurst“ ersetzt oder ergänzt werden.

Dabei wird frisches bzw. trockenes Material aus der Hortus-Hotspotzone (z.B.Heu, Stroh oder Staudenschnittgut) zu stabilen Rollen verarbeitet (1), die sich bequem und sauber zwischen den Nutzpflanzen platzieren lassen. Die kompakte Form der Mulchwurst verhindert ein Ven/vehen des Materiales durch Wind oder ein Zerstören durch Vögel.

Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit der effektiven Schneckenkontrolle (2): Rolle einfach anheben – Schnecken absammeln – fertig. Nachdem die Mulchwurst ihren Dienst getan hat, kann sie kompostiert bzw. in den Boden eingearbeitet werden. Eine geniale ldee aus der Permakultur, die zum Ausprobieren einlädt.


Autor:
Daniel Jakumeit
Hortus Vivus
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