Insekten

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INSEKTEN SCHÜTZEN! Oasen des Lebens schaffen! Jetzt!

 
Es ist nicht nur möglich, sondern leider auch absolut nötig, im eigenen Garten aktiv etwas gegen das Schwinden unserer heimischen Insektenwelt
zu tun. Wer seinen Grund und Boden in ein Refugium für diese faszinierenden und unverzichtbaren Lebewesen verwandeln möchte, sollte schnell
die folgenden 6 grundlegenden Voraussetzungen schaffen:

  1. Verzicht auf Gift. Der Einsatz synthetischer Dünger und fragwürdiger giftiger „Gartenhelfer“ sollte sich fürjeden Naturliebhaber von selbst
    erübrigen.
  2. Vielfalt und Abwechslung. Schaffen Sie lebendige Strukturen bei der Gestaltung des Gartens. Insekten brauchen u.a. Raum für Entwicklungszyklen (Bsp: Ei-Raupe-Schmetterling), Rückzugs- und Schlafplätze oder Überwinterungsquartiere usw. Dies ist mit Thujahecken und Golfplatzrasen nicht zu verwirklichen.
  3. Totholz. Eine große Anzahl Insekten lebt vom, mit und rund um abgestorbenes Holz. Es lässt sich leicht und oft sogar sehr dekorativ an jeder Stelle einbringen.
  4. Wildpflanzen.Tausende heimische Wildpflanzen warten darauf wieder entdeckt, gewürdigt und gepflanzt zu werden.Heimische lnsekten brauchen heimische Pflanzen.
  5. Wasser. Kleine Tränken, Tümpel, Sumpfbeete und Teiche helfen nicht nur Insekten zu überleben
  6. Mäßige Pflege. Rasen seltener mähen, Laub liegen lassen bzw. Laubhaufen errichten, verblühte Stauden bis zum Frühjahr stehen lassen, wilde Ecken zulassen bzw bewusst fördern, Natur im Garten genießen statt bekämpfen.

Alle Fotos entstanden in 6 Jahren Entwicklung einer eintönigen Rasenfläche (ca.750 qm) zum Naturgarten „Hortus Vivus“


Autor:
Daniel Jakumeit
Hortus Vivus
Hortus Vivus auf FB
Daniel Jakumeit auf FB

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