FAQ – Die Handstraußregel

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Im § 39 BNatSchG, Absatz 3, ist geregelt, dass:

Jeder darf abweichend von Absatz 1 Nummer 2 wild lebende Blumen, Gräser, Farne, Moose, Flechten, Früchte, Pilze, Tee- und Heilkräuter sowie Zweige wild lebender Pflanzen aus der Natur an Stellen, die keinem Betretungsverbot unterliegen, in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnehmen und sich aneignen.

Das bedeutet, das man für sich, von öffentlichen Flächen, Obst und Nüsse, sowie die o.g. Pflanzen, in geringen Mengen pflücken darf. Wer sich genau umsieht, entdeckt allerlei essbare Köstlichkeiten.

Wilde Pflanzen können auch herrenlose Apfel- Birnen- und Kirschbäume, Brombeer- oder Johannisbeersträucher, oder Obstarten wie Mispeln, Schlehen oder Kirschpflaumen, sein.

In Naturschutzgebieten darf nicht gesammelt werden!

Apfelbaum, Parkanlage

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