Jakobs-Greiskraut

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Deutscher Name / HandelsnameJakobs-Greiskraut, Jakobskreuzkraut
Botanischer NameSenecio jacobaea
©Yorela
FamilieAsteraceae - Korbblütengewächse
Herkunftheimisch
Vegetationsperiodezweijährig
Höhe30 - 120 cm
Bevorzugter StandortSonne
Feuchtigkeitsanspruchtrocken - frisch - feucht
Bevorzugter Bodenmager - humos
BlütezeitraumJuni bis Oktober
Blütenfarbegelb
Nutzen für11 Wildbienenarten, Fledermäuse
mehr als 10 Schmetterlinge
Mehr als 5 Raupenarten
Geeignete ZonenPufferzone, Magerzone
Verwendbarkeit
Sonstiges / BemerkungenDas Jakobs-Greiskraut, auch Jakobs-Kreuzkraut (JKK) genannt, ist eine zweijährige, heimische Pflanze. Sie kann bis zu 120 cm hochwerden und ist nicht wählerisch, was ihren Standort betrifft. Sie wächst sowohl auf magerem als auch auf humosem Boden, von trocken bis feucht ist dieser Pflanze alles recht. Lediglich sonnig sollte der Standort sein.
Einmal angesiedelt, sät sich die Pflanze hervorragend selbst aus und verbreitet sich schnell. Das ist der Grund, warum das Jakobs-Greiskraut immer wieder für Streitigkeiten sorgt, denn für Pferde und Kühe ist diese Pflanze giftig. Andererseits ist sie eine wichtige Raupenfutterpflanze, der Blutbär zum Beispiel ist ein Spezialist, der auf Greiskräuter angewiesen ist. Um beiden Seiten gerecht zu werden, kann man das JKK zur Samenreife „köpfen“ und nur eine Pflanze ausreifen zu lassen. Diese produziert genug Samen für den Fortbestand und bei einem kleinen Kontroll-Spaziergang in der Nachbarschaft im Frühsommer kann man der Ausbreitung entgegenwirken.
Zwischen Juni und Oktober entwickeln sich schöne gelbe Blüten, die von vielen Wildbienen und Schmetterlingen angeflogen werden. Fledermäuse profitieren vom Jakobs-Greiskraut, denn die Besucher der Pflanze dienen ihnen als Nahrung.
Auch für den Menschen ist das JKK giftig, bei Kleinkindern ist also ein wenig Vorsicht geboten.
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