[Weg 07-26] Vorstellung Hortus Animae Refugium- ( Zufluchtsort der Seele)
Verfasst: Sa 25. Jul 2026, 23:03
Hallo liebe Hortianer,
ich möchte euch heute meinen Garten „Hortus Animae Refugium“ vorstellen und um die Aufnahme in die Hortus-Liste bitten.
Inspiriert durch das Buch von Markus Gastl habe ich meinen Garten nach dem Drei-Zonen-Modell umgestaltet, um ein lebendiges Refugium für Mensch und Natur zu schaffen.
Hier ist der Überblick über meinen Garten und seine Zonen:
1. Die Pufferzone (Schutz & Struktur)
Den Rahmen meines Gartens bilden heimische Gehölze und Hecken, die als Windschutz, Sichtschutz und wichtiger Lebensraum für Vögel, Kleinsäuger und Insekten dienen:
Hecken: Eine 15 Meter lange Hainbuchenhecke, eine Holunderhecke, Hartriegel sowie eine Totholz-/Benjeshecke.
2. Die Hotspotzone (Vielfalt & Abmagerung)
Das Herzstück für Blütenbesucher und Spezialisten! Hier setzen wir auf Abmagerung, um heimischen Wildpflanzen und Insekten die optimalen Bedingungen zu bieten.
Naturmodule:
Sandarium: Unversiegelter, magerer Sandbereich für erdbewohnende Wildbienen.
Magerbeet: Nährstoffarmer Boden für Spezialisten unter den heimischen Stauden.
Käferkeller: Totholz-Unterschlupf für Totholzkäfer, Kröten und Insektenlarven.
Teich: Ein natürliches Gewässer als Tränke und Lebensraum für Libellen, Amphibien und Wasserinsekten.
Flora in der Hotspotzone:
Eine vielfältige Mischung aus heimischen Stauden und Insektenmagneten. Meine vollständige Pflanzenliste könnt ihr hier einsehen: Pflanzenliste auf NaturaDB
https://www.naturadb.de/listen/c05p90qi/
3. Die Ertragszone (Geben & Nehmen)
Hier ernten wir die Früchte unserer Arbeit – gedüngt wird natürlich biologisch und im Kreislauf des Gartens (z. B. durch Kompost und Mulch aus der Puffer- und Hotspotzone).
Hochbeete: Reiche Ausbeute an Tomaten, Gurken, Salat, Kohlrabi, Auberginen und Paprika.
Obstvielfalt: Apfel, Quitte, Weintrauben, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, wilde Pflaume, Mirabellen, Kirschen und Birne.
Wir haben eine Regenwassertonne und der Garten wird hauptsächlich mit Regenwasser gegossen.
Der Hortus Animae Refugium ist für uns ein Seelenort und ein ständig wachsendes Mosaik der Biodiversität. Ich freue mich auf den Austausch mit euch und darauf, offizieller Teil des Hortus-Netzwerks zu werden!
Viele Grüße,
Anca
ich möchte euch heute meinen Garten „Hortus Animae Refugium“ vorstellen und um die Aufnahme in die Hortus-Liste bitten.
Inspiriert durch das Buch von Markus Gastl habe ich meinen Garten nach dem Drei-Zonen-Modell umgestaltet, um ein lebendiges Refugium für Mensch und Natur zu schaffen.
Hier ist der Überblick über meinen Garten und seine Zonen:
1. Die Pufferzone (Schutz & Struktur)
Den Rahmen meines Gartens bilden heimische Gehölze und Hecken, die als Windschutz, Sichtschutz und wichtiger Lebensraum für Vögel, Kleinsäuger und Insekten dienen:
Hecken: Eine 15 Meter lange Hainbuchenhecke, eine Holunderhecke, Hartriegel sowie eine Totholz-/Benjeshecke.
2. Die Hotspotzone (Vielfalt & Abmagerung)
Das Herzstück für Blütenbesucher und Spezialisten! Hier setzen wir auf Abmagerung, um heimischen Wildpflanzen und Insekten die optimalen Bedingungen zu bieten.
Naturmodule:
Sandarium: Unversiegelter, magerer Sandbereich für erdbewohnende Wildbienen.
Magerbeet: Nährstoffarmer Boden für Spezialisten unter den heimischen Stauden.
Käferkeller: Totholz-Unterschlupf für Totholzkäfer, Kröten und Insektenlarven.
Teich: Ein natürliches Gewässer als Tränke und Lebensraum für Libellen, Amphibien und Wasserinsekten.
Flora in der Hotspotzone:
Eine vielfältige Mischung aus heimischen Stauden und Insektenmagneten. Meine vollständige Pflanzenliste könnt ihr hier einsehen: Pflanzenliste auf NaturaDB
https://www.naturadb.de/listen/c05p90qi/
3. Die Ertragszone (Geben & Nehmen)
Hier ernten wir die Früchte unserer Arbeit – gedüngt wird natürlich biologisch und im Kreislauf des Gartens (z. B. durch Kompost und Mulch aus der Puffer- und Hotspotzone).
Hochbeete: Reiche Ausbeute an Tomaten, Gurken, Salat, Kohlrabi, Auberginen und Paprika.
Obstvielfalt: Apfel, Quitte, Weintrauben, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, wilde Pflaume, Mirabellen, Kirschen und Birne.
Wir haben eine Regenwassertonne und der Garten wird hauptsächlich mit Regenwasser gegossen.
Viele Grüße,
Anca