Bordersuse
Verfasst: Fr 26. Jun 2026, 11:23
Hallo alle,
wir sind von 1 1/2 Jahren nach Offenburg gezogen, leider letzter Platz Klimaindex - wir müssen also etwas tun! Wir haben ein Haus auf 450 qm Grundstück in der Oststadt erworben (BJ 67). Wir bauen seit September 2025 den Garten sukzessive um.
Im Garten war außer zerfallende Hochbeete nichts verwertbares. Ein Stück wurde für Tomaten und Gurken vorgesehen. Hier musste erst einmal eine Bodenverbesserung erfolgen (Kompost). Hier wuchs im letzten Jahr nichts an. Inzwischen gedeiht es.
Das Grundstück ist nicht umzäunt sondern hat eine Ligusterhecke umlaufend. In den Zaun vom Nachbarn haben wir mit Erlaubnis Durchlässe geschnitten, bodenhoch.
Wir haben eine erste Wasserstelle (Bild) geschaffen.
Wir magern den Rasen ab, lassen Teile unberührt und mähfrei und streben die Mahd an (Bild).
Wir haben eine Natursteinmauer angelegt und (aufgrund der klimatischen Bedingung auf diesem Eck) einen Olivenbaum gesetzt. Dort befindet sich eine Eidechsenburg. Das Stück wird weitestgehend sich selber überlassen und nur eingegriffen wenn erforderlich (Bild).
Eine Sauerkirsche gab es bereits, ein Birnenbaum (Bioland) und eine Cornellkirsche sind dazu gekommen. Eine Felsenbirne für die Vögel wurde gesetzt. Ein schwarzer Holunder wird im Herbst gesetzt.
Wir haben 2 Komposte angelegt. Wir haben 2 Hochbeete mit Johannisbeeren (permanent) gesetzt.
Wir haben einen "Trockenbach" (Überlauffunktion bei Regen) mit Totholz und Steinen auf der kühleren schattigen Nordseite angelegt, auch er wird sich selber überlassen. Hier sind gerne Erdbienen/Wespen zugange.
In die Mitte der Südwest Seite haben wir einen Trompetenbaum gesetzt er ist nicht heimisch, aber nicht invasiv und hat viel Nektar und mäßigen Pollenwert. Er erfüllt nicht die Kriterien Naturgarten wird aber aufgrund der späten Begrünung im Mai und frühem Abwurf ab September auch irgendwann mit seinem großen Dach der ideale Schattenspender sein. Er wächst schnell. Bildet eine große Krone. Die Blätter können gut eingesammelt werden (wegen des Abmagerns).
Es hat sich viel getan, gefühlt fehlt noch ein Pionierbeet. Ich bin mir aber nicht sicher. Das Prädikat "echter Naturgarten erfüllen wir vermutlich Jahre nicht!
Wir hatten im Winter alle heimischen Wintervögel im Garten. Der Bereich um die Eidechsenburg und weitere Steinhaufen im Garten hat uns eine Schaar an Eidechsen (kleine) beschert.
Seit 3 Wochen haben wir 2 Igel im Garten und haben entsprechend mit Igelhäuser und einem Igelfutterhaus aufgerüstet.
Es gibt 5 Vogelhäuser.
Libellen und diverse Bienen/Wildbienen/Wespenarten wie z. B. die Tonwespe haben hier ein Habitat gefunden.
Mit dem Schnittgut der Hecke und Bäume haben wir eine Benjeshecke angelegt, die erweiterbar ist.
Das nächste Projekt ist ein größerer Teich mit 4000 Liter der 1/3 des Südwestgartens einnehmen soll. Er wird als Naturteich konzipiert. Solch einen hatte ich in meinem ersten zuhause bereits angelegt.
Folgen soll beim Holzunterstand ein Dach Richtung Osten, Füllung mit Lehm für Insekten und zukünftig nur noch einbringen von heimischen Pflanzen sowie Sämungen von Rieger-Hoffmann für unsere Region auf abgemagerte Flächen.
Wenn ich das jetzt so niederschreibe denke ich selber -wow es hat sich viel getan im ersten Jahr und alles selber ohne Fremdhilfe. Vielleicht erfüllt der Garten ja bereits das Prädikat Hortus. Zumindest ist das ein Ziel. Igelfreundlicher Garten müsste er schon sein.
wir sind von 1 1/2 Jahren nach Offenburg gezogen, leider letzter Platz Klimaindex - wir müssen also etwas tun! Wir haben ein Haus auf 450 qm Grundstück in der Oststadt erworben (BJ 67). Wir bauen seit September 2025 den Garten sukzessive um.
Im Garten war außer zerfallende Hochbeete nichts verwertbares. Ein Stück wurde für Tomaten und Gurken vorgesehen. Hier musste erst einmal eine Bodenverbesserung erfolgen (Kompost). Hier wuchs im letzten Jahr nichts an. Inzwischen gedeiht es.
Das Grundstück ist nicht umzäunt sondern hat eine Ligusterhecke umlaufend. In den Zaun vom Nachbarn haben wir mit Erlaubnis Durchlässe geschnitten, bodenhoch.
Wir haben eine erste Wasserstelle (Bild) geschaffen.
Wir magern den Rasen ab, lassen Teile unberührt und mähfrei und streben die Mahd an (Bild).
Wir haben eine Natursteinmauer angelegt und (aufgrund der klimatischen Bedingung auf diesem Eck) einen Olivenbaum gesetzt. Dort befindet sich eine Eidechsenburg. Das Stück wird weitestgehend sich selber überlassen und nur eingegriffen wenn erforderlich (Bild).
Eine Sauerkirsche gab es bereits, ein Birnenbaum (Bioland) und eine Cornellkirsche sind dazu gekommen. Eine Felsenbirne für die Vögel wurde gesetzt. Ein schwarzer Holunder wird im Herbst gesetzt.
Wir haben 2 Komposte angelegt. Wir haben 2 Hochbeete mit Johannisbeeren (permanent) gesetzt.
Wir haben einen "Trockenbach" (Überlauffunktion bei Regen) mit Totholz und Steinen auf der kühleren schattigen Nordseite angelegt, auch er wird sich selber überlassen. Hier sind gerne Erdbienen/Wespen zugange.
In die Mitte der Südwest Seite haben wir einen Trompetenbaum gesetzt er ist nicht heimisch, aber nicht invasiv und hat viel Nektar und mäßigen Pollenwert. Er erfüllt nicht die Kriterien Naturgarten wird aber aufgrund der späten Begrünung im Mai und frühem Abwurf ab September auch irgendwann mit seinem großen Dach der ideale Schattenspender sein. Er wächst schnell. Bildet eine große Krone. Die Blätter können gut eingesammelt werden (wegen des Abmagerns).
Es hat sich viel getan, gefühlt fehlt noch ein Pionierbeet. Ich bin mir aber nicht sicher. Das Prädikat "echter Naturgarten erfüllen wir vermutlich Jahre nicht!
Wir hatten im Winter alle heimischen Wintervögel im Garten. Der Bereich um die Eidechsenburg und weitere Steinhaufen im Garten hat uns eine Schaar an Eidechsen (kleine) beschert.
Seit 3 Wochen haben wir 2 Igel im Garten und haben entsprechend mit Igelhäuser und einem Igelfutterhaus aufgerüstet.
Es gibt 5 Vogelhäuser.
Libellen und diverse Bienen/Wildbienen/Wespenarten wie z. B. die Tonwespe haben hier ein Habitat gefunden.
Mit dem Schnittgut der Hecke und Bäume haben wir eine Benjeshecke angelegt, die erweiterbar ist.
Das nächste Projekt ist ein größerer Teich mit 4000 Liter der 1/3 des Südwestgartens einnehmen soll. Er wird als Naturteich konzipiert. Solch einen hatte ich in meinem ersten zuhause bereits angelegt.
Folgen soll beim Holzunterstand ein Dach Richtung Osten, Füllung mit Lehm für Insekten und zukünftig nur noch einbringen von heimischen Pflanzen sowie Sämungen von Rieger-Hoffmann für unsere Region auf abgemagerte Flächen.
Wenn ich das jetzt so niederschreibe denke ich selber -wow es hat sich viel getan im ersten Jahr und alles selber ohne Fremdhilfe. Vielleicht erfüllt der Garten ja bereits das Prädikat Hortus. Zumindest ist das ein Ziel. Igelfreundlicher Garten müsste er schon sein.