[Weg 04-26] Hortus Trium Milium
Verfasst: Sa 4. Apr 2026, 01:19
Hortus-Name: Hortus Trium Milium
Bedeutung des Hortus-Namens: Größe des Gartens
Dein Name: Alex
Postleitzahl: 68309
Hortus-Ort: Mannheim
Hortus-Land: Deutschland
Größe in m2: 3.000
Der Hortus 3.000 ist ein Grundstück mit Geschichte. Die vorherigen Eigentümer*innen nutzten es über viele Jahre für den Anbau von Obst und Gemüse. Daher stehen heute noch Apfel-, Kirschpflaumen-, Mirabellen-, Zwetschgen-, Pfirsich- und Kirschbäume im Garten.
Durch natürliche Ausbreitung haben sich im Laufe der Zeit außerdem Weißdorn, Birke, Bergahorn, Liguster, Hasel, Pfaffenhütchen, Eibe, Holunder sowie verschiedene Wildrosen angesiedelt. Im Jahr 2026 wurden in der Pufferzone zusätzlich Salweide, Schlehe, Roter Hartriegel, Faulbaum, Eberesche, Berberitze und Besenginster gepflanzt.
Die Hotspotzone besteht aus verschiedenen Wiesentypen – von nährstoffreich bis mager. Auf Teilflächen wurde die Grasnarbe entfernt und der Oberboden abgetragen, anschließend wurden unterschiedliche Saatgutmischungen ausgebracht. Eine besonders magere Sandmagerrasenfläche entstand zum Beispiel dort, wo Ende 2024 ein Häuschen abgerissen wurde. Da dort über Jahrzehnte keine Nährstoffe eingetragen wurden, war der Boden an dieser Stelle entsprechend mager und gut geeignet. Langfristiges Ziel ist es u.a., die Flächen mager zu halten und durch Mahd weiter abzumagern.
In der Ertragszone befinden sich aktuell ein aus Dachziegeln gebautes Schlüssellochbeet sowie ein weiteres Hochbeet. (2025 waren zusätzlich ein Gewächshaus und ein Vulkanbeet in Nutzung.) Die verwendete Erde stammt vollständig aus dem eigenen Garten: abgetragene Grasnarbe und nährstoffreicherer Oberboden, gemischt mit selbst hergestelltem Kompost. Erde zu kaufen war nicht nötig.
Als das Grundstück (2023) an mich weitergegeben wurde, war es in großen Teilen mit u.a. Weinreben, Brombeeren, Flieder, Götterbaum und Spätblühender Traubenkirsche überwachsen. Die gefällten Bäume und die ausgegrabenen Wurzeln wurden in Naturmodulen verbaut (oder teilweise gehäckselt und kompostiert). Es entstand beispielsweise eine Totholzhecke (Länge: 27 m, Breite: 1,2 m, Höhe 1,4 m) und einige weitere Naturmodule aus stehendem und liegendem Totholz. Auch Dachziegeln und Steine wurden zum Bau von Strukturen verwendet. Mehrere hundert Backsteine befanden sich bereits im Garten, einige Tonnen Sandstein wurden u.a. über E-Bay-Kleinanzeigen organisiert. Strukturvielfalt begünstigt Artenvielfalt, daher sehen die Naturmodule nicht nur interessant aus, sondern bieten auch Lebensraum und Nahrung.
Die Grundsätze des naturnahen Gärtnerns werden logischerweise auch im Hortus 3.000 umgesetzt. Fremdländische Pflanzen nehmen den ökologisch wertvolleren (heimischen) Arten das Licht und kommen daher erst gar nicht in den Garten bzw. wurden in der Vergangenheit entfernt und als Naturmodul verbaut.. Eine Ausnahme bildet lediglich das Gemüse in der Ertragszone.
Für die Zukunft sind weitere Bauvorhaben geplant, darunter die Anlage eines Teichs, weitere Naturmodule sowie die Erweiterung der Pufferzone durch weitere Pflanzungen.
Kontakt:
E-Mail: hortus_3.000@web.de
Instagram: hortus_3.000
Bedeutung des Hortus-Namens: Größe des Gartens
Dein Name: Alex
Postleitzahl: 68309
Hortus-Ort: Mannheim
Hortus-Land: Deutschland
Größe in m2: 3.000
Der Hortus 3.000 ist ein Grundstück mit Geschichte. Die vorherigen Eigentümer*innen nutzten es über viele Jahre für den Anbau von Obst und Gemüse. Daher stehen heute noch Apfel-, Kirschpflaumen-, Mirabellen-, Zwetschgen-, Pfirsich- und Kirschbäume im Garten.
Durch natürliche Ausbreitung haben sich im Laufe der Zeit außerdem Weißdorn, Birke, Bergahorn, Liguster, Hasel, Pfaffenhütchen, Eibe, Holunder sowie verschiedene Wildrosen angesiedelt. Im Jahr 2026 wurden in der Pufferzone zusätzlich Salweide, Schlehe, Roter Hartriegel, Faulbaum, Eberesche, Berberitze und Besenginster gepflanzt.
Die Hotspotzone besteht aus verschiedenen Wiesentypen – von nährstoffreich bis mager. Auf Teilflächen wurde die Grasnarbe entfernt und der Oberboden abgetragen, anschließend wurden unterschiedliche Saatgutmischungen ausgebracht. Eine besonders magere Sandmagerrasenfläche entstand zum Beispiel dort, wo Ende 2024 ein Häuschen abgerissen wurde. Da dort über Jahrzehnte keine Nährstoffe eingetragen wurden, war der Boden an dieser Stelle entsprechend mager und gut geeignet. Langfristiges Ziel ist es u.a., die Flächen mager zu halten und durch Mahd weiter abzumagern.
In der Ertragszone befinden sich aktuell ein aus Dachziegeln gebautes Schlüssellochbeet sowie ein weiteres Hochbeet. (2025 waren zusätzlich ein Gewächshaus und ein Vulkanbeet in Nutzung.) Die verwendete Erde stammt vollständig aus dem eigenen Garten: abgetragene Grasnarbe und nährstoffreicherer Oberboden, gemischt mit selbst hergestelltem Kompost. Erde zu kaufen war nicht nötig.
Als das Grundstück (2023) an mich weitergegeben wurde, war es in großen Teilen mit u.a. Weinreben, Brombeeren, Flieder, Götterbaum und Spätblühender Traubenkirsche überwachsen. Die gefällten Bäume und die ausgegrabenen Wurzeln wurden in Naturmodulen verbaut (oder teilweise gehäckselt und kompostiert). Es entstand beispielsweise eine Totholzhecke (Länge: 27 m, Breite: 1,2 m, Höhe 1,4 m) und einige weitere Naturmodule aus stehendem und liegendem Totholz. Auch Dachziegeln und Steine wurden zum Bau von Strukturen verwendet. Mehrere hundert Backsteine befanden sich bereits im Garten, einige Tonnen Sandstein wurden u.a. über E-Bay-Kleinanzeigen organisiert. Strukturvielfalt begünstigt Artenvielfalt, daher sehen die Naturmodule nicht nur interessant aus, sondern bieten auch Lebensraum und Nahrung.
Die Grundsätze des naturnahen Gärtnerns werden logischerweise auch im Hortus 3.000 umgesetzt. Fremdländische Pflanzen nehmen den ökologisch wertvolleren (heimischen) Arten das Licht und kommen daher erst gar nicht in den Garten bzw. wurden in der Vergangenheit entfernt und als Naturmodul verbaut.. Eine Ausnahme bildet lediglich das Gemüse in der Ertragszone.
Für die Zukunft sind weitere Bauvorhaben geplant, darunter die Anlage eines Teichs, weitere Naturmodule sowie die Erweiterung der Pufferzone durch weitere Pflanzungen.
Kontakt:
E-Mail: hortus_3.000@web.de
Instagram: hortus_3.000