[Weg 04-26] Hortus der Stromberg Hütte
Verfasst: Mi 1. Apr 2026, 18:40
Der Hortus entsteht seit 2018 rund um unsere Stromberger Hütte.
Hortus-Name: Hortus der Stromberger Hütte
Bedeutung des Hortus-Namens: Der Garten der Stromberger Hütte
Dein Name: Bernd Limbach
Postleitzahl: 59302
Hortus-Ort: Oelde-Stromberg
Hortus-Land: Deutschland
Größe in m2: um die 800
Der Schwerpunkt wird aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit auf der Puffer- und HotSpot-Zone für Insekten und Vögel liegen, Amphibien und/oder Reptilien werden aber auch willkommen geheißen. Hierzu wurden bis 2020 vier Bereiche mit Kalksteinschotter der Körnung 0 bis 32mm verwirklicht.
Vorgarten Nord-Ost (2018):
Umsetzung des Beets 2 “Vielfalt im Steingarten” aus dem Buch “Schön wild!” von Brigitte Kleinod/Friedhelm Strickler, welches im ersten Jahr schon begeisterte und nun zweiten mit selbst angesiedeltem Klatschmohn noch bunter wurde.
Vorgarten Ost (2019):
Selbst ausgesuchte Pflanzen wie z.B. diverse Königskerzen, Gelber Lauch, Steppensalbei, Muskateller-Salbei, Gewöhnliche Kuhschelle, Gewöhnlicher Natternkopf, Wilde Tulpen (Zwiebeln) und eine mehr.
Zwischen dem Lärchenzaun (2019):
Der Lärchenzaun friedet das Grundstück im Norden zum Radweg/zur Straße ein. Im Frühjahr wurde der Pflanzvorschlag “Anmutige Wegbegleitung” aus dem Buch “Nachhaltige Pflanzungen und Ansaaten” von Reinhard Witt annähernd umgesetzt. Das Entfernen einer Spatentiefe besten westfälischem Lehmboden lohnte sich bereits im ersten Jahr und in nunmehr zweiten Jahr sieht es noch hübscher aus. Dort sind u.a. eine Bibernell-, eine Zimt-, eine Weinrose sowie verschiedenen Fingerhüte, Wilde Malve, lila und weiße Glockenblume sowie als Bodendecker Orangerotes Habichtskraut zu finden.
Südlich des Lärchenzauns (2019):
Hier wurde eine Vogelschutzhecke sowie verschiedenen einheimische Rosensorten gepflanzt.
Südwall (2019):
Anlage einer Schmetterlingshecke mit wurzelnackten Pflanzen.
Südlich des Südwalls (2019):
Nach Einsaat einer Samenmischung Kalkmagerwiese von Hof-Berggarten im zweiten Jahr mit blühenden Margerite, Wiesensalbei, Löwenmäulchen und einigem mehr.
Südseite Haus zum Carport (2020):
Einsaat von einer Samenmischung von Hof-Berggarten für einen Schotterrasen
Kräuterrasen westliche Hausseite (2020):
Wer faul ist muss schlau sein. Warum jede Woche Rasen mähen, wenn es schöne Alternativen gibt, die in begrenztem Umfang betretbar sind und auch noch bunt dazu? Eine 4-6-malige Pflege pro Jahr per Sense reicht da völlig aus.
Eine Ertragszone entstand (2020):
Als erstes Element wurde eine Kräuterspirale angelegt, die aus Dachziegeln errichtet und dieses Jahr bepflanzt wurde. Weiterhin wurde ein zentraler Bereich des Grundstücks mit einem Staketenzaun eingefasst und dort sind nun Schwarze Johannisbeere, Stachelbeere, dreierlei Sorten Kartoffeln, Zwiebeln, Stangenbohnen und Tomaten zu finden. Der Staketenzaun wurde fast vollständig mit Bauergartenstauden umrahmt.
Südseite Haus (2021):
Fassadenbegrünung mit Seilsystem als Kletterhilfe und einer Gold-Waldrebe (Clematis tangutica)
Nordseite Haus (2021):
Fassadenbegrünung mit Seilsystem als Kletterhilfe und Lonicera-Arten, u.a Waldgeissblatt (Lonicera periclymenum) und Jelängerjelieber (Lonicera caprifolium)
Nordseite Haus (2021):
Vor der Fassadenbegrünung wurde ein modifizierten Vorschlag “Blütenreigen im Halbschatten” aus dem dem Buch “Natur für jeden Garten” von Reinhard Witt mit Eibe, Roter Hartriegel, Strauchefeu, Glockenblumen, Walderdbeeren, Storchschnabel, Waldvergissmeinnicht, Duftveilchen, Farnen, Gräsern und Zwiebelpflanzen angepflanzt.
Dachbegrünung auf dem Carport (2021):
Hier wird eine Fertigmischung genutzt, die noch mit diversen Pflanzen aufgepeppt wurde. Dazu wurde einigen Stellen das Substrat angehäuft und mit zusätzlichen Strukturelementen (Totholz, zwei alte Wurzeln, Steine) ausgestattet. Und Blumenzwiebeln kamen auch noch rein!
Blumenzwiebeln (2021):
Eine erste Pflanzung an Blumenzwiebeln wurde an diversen Stellen im Hortus vorgenommen.
Ertragszone (2021):
Die wurde (leider) arg verkleinert, da ich mich in seit 2021 beruflich überhaupt nicht darum kümmern konnte. Immerhin wird sie durch Himbeer-, Johannisbeer- und Stachelbeersträucher hoch gehalten. Ergänzt werden die derzeit durch drei Apfelbäume und eine Brombeerstrauch.
Sandbeet (2021):
An sonniger Stelle wurde noch ein Sandbeet hergerichtet, was mir vermutlich ein wenig Kopfzerbrechen bereiten wird, weil ich das extra für die Wildbienen angelegt habe. Drumherum ist aber alles grün, aufpassen ist angesagt…
Ertragszone (2023):
Pflanzung von vier Birnbäumen auf dem Westwall.
Außerdem Pflanzung zweier Pfirsichbäume am südlichen Rand der Ertragszone, von denen einer leider eingegangen ist.
Berits in dem Jahr konnten erste Pfirsiche geerntet werden. Im Folgejahr wurden die vielen Pfirsiche zu einer Pfirsich-Melba-Marmelade verarbeitet.
Weitere Ideen warten noch auf die Umsetzung, z.B. Sumpfbeet, Hecken sowie diverse Module. Und und und…
Die aktive Gestaltung des Hortus wird nach meiner Einschätzung nach noch viele Jahre in Anspruch nehmen. Unter dem Internetlink sind Bilder nach Jahren und “Beet” zu finden.
Hortus-Seite mit aktuellen Bildern: https://belimbach.smugmug.com/Stromberger-Hütte/Hortus
Tierisches:
In 2020 befand die Hochlaucht Hornissenkönigin Freya es als günstig, in einem nicht genutzten Vogelnistkasten im Carport Ihren Hofstaat zu gründen. Es folgten eine unter fachlicher Anleitung ordnungsgemäße Umquartieren in einen selbstgebauten Hornissenkasten sowie die Umsiedlung aus dem Carport zu einer anderen Stelle dem eigene Gelände. In 2021 hatte sich kein Insektenvolk im Hornissenkasten angesiedelt.
Hortus-Name: Hortus der Stromberger Hütte
Bedeutung des Hortus-Namens: Der Garten der Stromberger Hütte
Dein Name: Bernd Limbach
Postleitzahl: 59302
Hortus-Ort: Oelde-Stromberg
Hortus-Land: Deutschland
Größe in m2: um die 800
Der Schwerpunkt wird aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit auf der Puffer- und HotSpot-Zone für Insekten und Vögel liegen, Amphibien und/oder Reptilien werden aber auch willkommen geheißen. Hierzu wurden bis 2020 vier Bereiche mit Kalksteinschotter der Körnung 0 bis 32mm verwirklicht.
Vorgarten Nord-Ost (2018):
Umsetzung des Beets 2 “Vielfalt im Steingarten” aus dem Buch “Schön wild!” von Brigitte Kleinod/Friedhelm Strickler, welches im ersten Jahr schon begeisterte und nun zweiten mit selbst angesiedeltem Klatschmohn noch bunter wurde.
Vorgarten Ost (2019):
Selbst ausgesuchte Pflanzen wie z.B. diverse Königskerzen, Gelber Lauch, Steppensalbei, Muskateller-Salbei, Gewöhnliche Kuhschelle, Gewöhnlicher Natternkopf, Wilde Tulpen (Zwiebeln) und eine mehr.
Zwischen dem Lärchenzaun (2019):
Der Lärchenzaun friedet das Grundstück im Norden zum Radweg/zur Straße ein. Im Frühjahr wurde der Pflanzvorschlag “Anmutige Wegbegleitung” aus dem Buch “Nachhaltige Pflanzungen und Ansaaten” von Reinhard Witt annähernd umgesetzt. Das Entfernen einer Spatentiefe besten westfälischem Lehmboden lohnte sich bereits im ersten Jahr und in nunmehr zweiten Jahr sieht es noch hübscher aus. Dort sind u.a. eine Bibernell-, eine Zimt-, eine Weinrose sowie verschiedenen Fingerhüte, Wilde Malve, lila und weiße Glockenblume sowie als Bodendecker Orangerotes Habichtskraut zu finden.
Südlich des Lärchenzauns (2019):
Hier wurde eine Vogelschutzhecke sowie verschiedenen einheimische Rosensorten gepflanzt.
Südwall (2019):
Anlage einer Schmetterlingshecke mit wurzelnackten Pflanzen.
Südlich des Südwalls (2019):
Nach Einsaat einer Samenmischung Kalkmagerwiese von Hof-Berggarten im zweiten Jahr mit blühenden Margerite, Wiesensalbei, Löwenmäulchen und einigem mehr.
Südseite Haus zum Carport (2020):
Einsaat von einer Samenmischung von Hof-Berggarten für einen Schotterrasen
Kräuterrasen westliche Hausseite (2020):
Wer faul ist muss schlau sein. Warum jede Woche Rasen mähen, wenn es schöne Alternativen gibt, die in begrenztem Umfang betretbar sind und auch noch bunt dazu? Eine 4-6-malige Pflege pro Jahr per Sense reicht da völlig aus.
Eine Ertragszone entstand (2020):
Als erstes Element wurde eine Kräuterspirale angelegt, die aus Dachziegeln errichtet und dieses Jahr bepflanzt wurde. Weiterhin wurde ein zentraler Bereich des Grundstücks mit einem Staketenzaun eingefasst und dort sind nun Schwarze Johannisbeere, Stachelbeere, dreierlei Sorten Kartoffeln, Zwiebeln, Stangenbohnen und Tomaten zu finden. Der Staketenzaun wurde fast vollständig mit Bauergartenstauden umrahmt.
Südseite Haus (2021):
Fassadenbegrünung mit Seilsystem als Kletterhilfe und einer Gold-Waldrebe (Clematis tangutica)
Nordseite Haus (2021):
Fassadenbegrünung mit Seilsystem als Kletterhilfe und Lonicera-Arten, u.a Waldgeissblatt (Lonicera periclymenum) und Jelängerjelieber (Lonicera caprifolium)
Nordseite Haus (2021):
Vor der Fassadenbegrünung wurde ein modifizierten Vorschlag “Blütenreigen im Halbschatten” aus dem dem Buch “Natur für jeden Garten” von Reinhard Witt mit Eibe, Roter Hartriegel, Strauchefeu, Glockenblumen, Walderdbeeren, Storchschnabel, Waldvergissmeinnicht, Duftveilchen, Farnen, Gräsern und Zwiebelpflanzen angepflanzt.
Dachbegrünung auf dem Carport (2021):
Hier wird eine Fertigmischung genutzt, die noch mit diversen Pflanzen aufgepeppt wurde. Dazu wurde einigen Stellen das Substrat angehäuft und mit zusätzlichen Strukturelementen (Totholz, zwei alte Wurzeln, Steine) ausgestattet. Und Blumenzwiebeln kamen auch noch rein!
Blumenzwiebeln (2021):
Eine erste Pflanzung an Blumenzwiebeln wurde an diversen Stellen im Hortus vorgenommen.
Ertragszone (2021):
Die wurde (leider) arg verkleinert, da ich mich in seit 2021 beruflich überhaupt nicht darum kümmern konnte. Immerhin wird sie durch Himbeer-, Johannisbeer- und Stachelbeersträucher hoch gehalten. Ergänzt werden die derzeit durch drei Apfelbäume und eine Brombeerstrauch.
Sandbeet (2021):
An sonniger Stelle wurde noch ein Sandbeet hergerichtet, was mir vermutlich ein wenig Kopfzerbrechen bereiten wird, weil ich das extra für die Wildbienen angelegt habe. Drumherum ist aber alles grün, aufpassen ist angesagt…
Ertragszone (2023):
Pflanzung von vier Birnbäumen auf dem Westwall.
Außerdem Pflanzung zweier Pfirsichbäume am südlichen Rand der Ertragszone, von denen einer leider eingegangen ist.
Berits in dem Jahr konnten erste Pfirsiche geerntet werden. Im Folgejahr wurden die vielen Pfirsiche zu einer Pfirsich-Melba-Marmelade verarbeitet.
Weitere Ideen warten noch auf die Umsetzung, z.B. Sumpfbeet, Hecken sowie diverse Module. Und und und…
Die aktive Gestaltung des Hortus wird nach meiner Einschätzung nach noch viele Jahre in Anspruch nehmen. Unter dem Internetlink sind Bilder nach Jahren und “Beet” zu finden.
Hortus-Seite mit aktuellen Bildern: https://belimbach.smugmug.com/Stromberger-Hütte/Hortus
Tierisches:
In 2020 befand die Hochlaucht Hornissenkönigin Freya es als günstig, in einem nicht genutzten Vogelnistkasten im Carport Ihren Hofstaat zu gründen. Es folgten eine unter fachlicher Anleitung ordnungsgemäße Umquartieren in einen selbstgebauten Hornissenkasten sowie die Umsiedlung aus dem Carport zu einer anderen Stelle dem eigene Gelände. In 2021 hatte sich kein Insektenvolk im Hornissenkasten angesiedelt.