hortus transformation
Verfasst: Mo 9. Feb 2026, 09:24
Hortus Transformation –
alte Streuobstwiese als Hortus
Hortus-Name: Hortus Transformation
Bedeutung des Hortus-Namens: Transformation für sich und die Natur
Dein Name: Jürgen Menzel
Postleitzahl (oder franz. Region): 73433
https://maps.app.goo.gl/hhdjZauLjFcVFbvV7 48°52'55.3"N 10°06'59.5"E
Hortus-Ort: Aalen – Hofen
Hortus-Land: Baden-Württemberg
Größe in m2: 1.100
Beim Naturschutzgebiet „Goldberger Sande“ bei Aalen-Hofen befindet sich die alte 1.100 qm große eingezäunte Streuobstwiese Hortus Transformation am Hang, die als Naturgarten im 3-Zonen Gartenmodell gestaltet ist.
Als 2014 erstmals von mir Bienenkästen dort aufgestellt wurden, war es total verwildert, mit Knöderich zugewachsen und unter den Obstbäumen wuchs kein Gras, weil sie jahrzente nicht geschnitten wurden. Stück für Stück wurde sie ausgelichtet und wilde Ecken beibehalten. Als ich 2020 dann das Grundstück erwerben konnte, begann ich auch mit Nachpflanzung von neuen Obstbäumen.

Um die Hütte wurde ein Nutzgarten als Ertragszone gestaltet. Da Wasser knapp ist, wurde wenig Gemüse angebaut, meist noch Kartoffeln und vor allem mehrjährigen Kräuter. Aus dem zurückgeschnittenen Gebüsch kamen 3 alte Weinreben zum Vorschein und Himbeersträucher sowie verwilderte Johannisbeeren. Blumen für die Bienen und weitere Beerenbüsche wurden gepflanzt.
Die Pufferzone ist vor allem die alte, wilde Hecke in der viele verschiedene Bäume wachsen, wie Haselnuss, Weißdorn, Brombeeren und einige andere Bäume. Der darin enthaltene Zaun ist völlig zugewachsen. Im oberen Bereich stehen zwei alte Eichen und der Zaun am Hang wurde dort geöffnet, so dass Hase und Reh ins Grundstück kommen. Sie haben dort schon öfters ihr Nachtlager gesucht. Am unteren Zaun steht eine große Eibe, die ihre Schöslinge schon weiterverbreitet hat.
Die Hotspot-Zone dient auch dem Erhalt der alten Obstbäume. Nach dem Krieg wurden Apfel- und Birnbäume gepflanzt, die zum Essen und Saften dienen. Zwei gute Kirschbäume haben auch Wildkirschen ausgetrieben, von denen einige für die Vögel stehen gelassen wurden. Einige gute Mirabellenbäume haben sich verbreitet und vom Nachbargrundstück wanderten Walnussbäume ein, die jetzt auch dort groß werden wollen. Nach dem Erwerb wurden Apfel, Birne und Zwetschke gepflanzt, um das Obst und Beerenangebot im Garten abzurunden. Nisthilfen für Vögel wurden aufgehängt.
Ein Weg durch das Hanggrundstück schlängelt sich mit verschiedenen verschiedenen Hotspot Orten. Es wurden zwei Teiche angelegt in die das Regenwasser fließt und gesammelt wird und in denen Lybellenlarven sich entwickeln. Drei Steinpyramiten locken Zauneidechsen und Schlangen an, einige Sandflächen bieten Brutmöglichkeiten für Insekten. Von Jahr zu Jahr kommen weitere wilde Kräuter und Blumen in den Garten und siedeln sich dort an. Alte Bäume werden liegen gelassen und einige Gehölze für Insekten behalten.
Der Garten diente immer wieder Kindern und jungen Menschen als Lern- und Rückzugsort. Es fanden Ferienangebote für Kinder statt und die internationalen Freiwilligen von act for transformation setzten so manches Naturschutzprojekt um. So gewann der Garten 2025 erstmal den “Heimatmühle Umweltpreis” als Auszeichnung für sein Natur- und Lernangebot. In dem Jahr wurde auch ein Natur-Campingplatz im oberen Bereich eingerichtet und ein ausgebauter Schäferwagen fand seinen Stellplatz.
Sieben Orte zum Verweilen wurden als 7 Gartenchakras gestaltet, daher auch der Name hortus transformation. Auch wurde ein indianisches Medizinrad aus Steinen angelegt und so mancher Gartenkobolt versteckt sich im Gebüsch. Der Garten ist ein Ort der Ruhe und des Friedens. Buddha Statuen fokusieren den Geist und so manch meditativer Spruch oder Liedgesang auf Dachziegeln lenken die Gedanken zur Ruhe. Mediationsplätze und Sitzbänke auf dem Gelände, Vogelgezwitscher und das Summen vom Bienenkasten laden zum entspannen ein.
Mountinbiker, Radwanderer des Kocher-Jagst-Radwegs oder Pilger des Jakobus-Wanderwegs sind herzlich willkommen ein oder zwei Nächte zu rasten.
In diesem Jahr soll die alte Hütte abgerissen und ein neuer Lernraum für Kinder und Erwachsene geschaffen werden.
Bilder:
alte Streuobstwiese als Hortus
Hortus-Name: Hortus Transformation
Bedeutung des Hortus-Namens: Transformation für sich und die Natur
Dein Name: Jürgen Menzel
Postleitzahl (oder franz. Region): 73433
https://maps.app.goo.gl/hhdjZauLjFcVFbvV7 48°52'55.3"N 10°06'59.5"E
Hortus-Ort: Aalen – Hofen
Hortus-Land: Baden-Württemberg
Größe in m2: 1.100
Beim Naturschutzgebiet „Goldberger Sande“ bei Aalen-Hofen befindet sich die alte 1.100 qm große eingezäunte Streuobstwiese Hortus Transformation am Hang, die als Naturgarten im 3-Zonen Gartenmodell gestaltet ist.
Als 2014 erstmals von mir Bienenkästen dort aufgestellt wurden, war es total verwildert, mit Knöderich zugewachsen und unter den Obstbäumen wuchs kein Gras, weil sie jahrzente nicht geschnitten wurden. Stück für Stück wurde sie ausgelichtet und wilde Ecken beibehalten. Als ich 2020 dann das Grundstück erwerben konnte, begann ich auch mit Nachpflanzung von neuen Obstbäumen.
Um die Hütte wurde ein Nutzgarten als Ertragszone gestaltet. Da Wasser knapp ist, wurde wenig Gemüse angebaut, meist noch Kartoffeln und vor allem mehrjährigen Kräuter. Aus dem zurückgeschnittenen Gebüsch kamen 3 alte Weinreben zum Vorschein und Himbeersträucher sowie verwilderte Johannisbeeren. Blumen für die Bienen und weitere Beerenbüsche wurden gepflanzt.
Die Pufferzone ist vor allem die alte, wilde Hecke in der viele verschiedene Bäume wachsen, wie Haselnuss, Weißdorn, Brombeeren und einige andere Bäume. Der darin enthaltene Zaun ist völlig zugewachsen. Im oberen Bereich stehen zwei alte Eichen und der Zaun am Hang wurde dort geöffnet, so dass Hase und Reh ins Grundstück kommen. Sie haben dort schon öfters ihr Nachtlager gesucht. Am unteren Zaun steht eine große Eibe, die ihre Schöslinge schon weiterverbreitet hat.
Die Hotspot-Zone dient auch dem Erhalt der alten Obstbäume. Nach dem Krieg wurden Apfel- und Birnbäume gepflanzt, die zum Essen und Saften dienen. Zwei gute Kirschbäume haben auch Wildkirschen ausgetrieben, von denen einige für die Vögel stehen gelassen wurden. Einige gute Mirabellenbäume haben sich verbreitet und vom Nachbargrundstück wanderten Walnussbäume ein, die jetzt auch dort groß werden wollen. Nach dem Erwerb wurden Apfel, Birne und Zwetschke gepflanzt, um das Obst und Beerenangebot im Garten abzurunden. Nisthilfen für Vögel wurden aufgehängt.
Ein Weg durch das Hanggrundstück schlängelt sich mit verschiedenen verschiedenen Hotspot Orten. Es wurden zwei Teiche angelegt in die das Regenwasser fließt und gesammelt wird und in denen Lybellenlarven sich entwickeln. Drei Steinpyramiten locken Zauneidechsen und Schlangen an, einige Sandflächen bieten Brutmöglichkeiten für Insekten. Von Jahr zu Jahr kommen weitere wilde Kräuter und Blumen in den Garten und siedeln sich dort an. Alte Bäume werden liegen gelassen und einige Gehölze für Insekten behalten.
Der Garten diente immer wieder Kindern und jungen Menschen als Lern- und Rückzugsort. Es fanden Ferienangebote für Kinder statt und die internationalen Freiwilligen von act for transformation setzten so manches Naturschutzprojekt um. So gewann der Garten 2025 erstmal den “Heimatmühle Umweltpreis” als Auszeichnung für sein Natur- und Lernangebot. In dem Jahr wurde auch ein Natur-Campingplatz im oberen Bereich eingerichtet und ein ausgebauter Schäferwagen fand seinen Stellplatz.
Sieben Orte zum Verweilen wurden als 7 Gartenchakras gestaltet, daher auch der Name hortus transformation. Auch wurde ein indianisches Medizinrad aus Steinen angelegt und so mancher Gartenkobolt versteckt sich im Gebüsch. Der Garten ist ein Ort der Ruhe und des Friedens. Buddha Statuen fokusieren den Geist und so manch meditativer Spruch oder Liedgesang auf Dachziegeln lenken die Gedanken zur Ruhe. Mediationsplätze und Sitzbänke auf dem Gelände, Vogelgezwitscher und das Summen vom Bienenkasten laden zum entspannen ein.
Mountinbiker, Radwanderer des Kocher-Jagst-Radwegs oder Pilger des Jakobus-Wanderwegs sind herzlich willkommen ein oder zwei Nächte zu rasten.
In diesem Jahr soll die alte Hütte abgerissen und ein neuer Lernraum für Kinder und Erwachsene geschaffen werden.
Bilder: