Pflanzenportrait (9): Quitte
Verfasst: Mi 24. Dez 2025, 12:15
Beschreibung:
Die Quitte (Cydonia oblonga) ist ein laubabwerfender kleiner Baum, der Wuchshöhen von 4 bis 8 Meter erreicht.
Die Quitte gehört zu den Kernobstgewächsen und wird in Mitteleuropa seit ca. dem 9 Jh kultiviert.
Die Rinde junger Zweige ist violett und behaart – später bräunlich violett und glatt. Die kleinen, behaarten Knospen sind nur von wenigen Schuppen geschützt.
Die Blätter sind bis zu 10 cm groß, dunkelgrün und oberseits fast kahl, unterseits hingegen filzig behaart. Die wechselständigen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der behaarte Blattstiel ist 0,8 bis 1,5 Zentimeter lang. Die beim Austrieb behaarte, später verkahlende, eiförmige bis rundliche Blätter sind 5 bis 10 Zentimeter lang und 3 bis 5 Zentimeter breit. Der Blattrand ist ganz und die Spitze ist meist spitz oder bespitzt, seltener abgerundet bis stumpf oder eingebuchtet. Quittenbäume können bis zu 50 Jahre alt werden, dies ist im Vergleich mit Apfel- oder Birnbäumen eine kurze Lebensdauer.
Die Blüten stehen endständig an den Spitzen beblätterter Triebe, d.h. an der Spitze einjähriger Zweige. Die weißen bis blassrosafarbenen Blüten werden ab Mai zahlreich von Insekten angeflogen.
Die Quitte blüht nur in einem kurzen Zeitraum im Mai und Juni. Es gibt sowohl selbstfruchtbare als auch selbstunfruchtbare Sorten, dies ist bei der Sortenwahl zu beachten.
Die gelben, duftenden, kurz behaarten, vielsamigen Früchte reifen von September bis hinein in den November.
Verwendung:
Quitten werden oft als Obstbaum angepflanzt. Der bevorzugte Standort ist sonnig und geschützt, der Boden sollte nährstoffreich und nicht zu kalkhaltig sein. Ansonsten ist die Quitte recht anspruchslos, nur Staunässe verträgt sie nicht so gut.
Die Früchte können zwar roh verzehrt werden, gewöhnlich werden sie aber zu Kompott, Marmelade o.ä. weiterverarbeitet. Sehr wichtig ist es, die Kerne zu entfernen, denn diese enthalten einen hohen Anteil als Blausäure und sind daher sehr giftig!!!
Die Kerne wurden bzw. werden aber in der Volksheilkunde als Hustenmittel, Abführmittel oder bei Hautkrankheiten eingesetzt.
Ökologischer Nutzen:
Die Früchte werden im Herbst von vielen Tieren als Nahrung genutzt.
Wie viele andere Obstbäume dient auch die Quitte als Raupenfutter für Schmetterlingsarten und als Laubbaum wirkt sie dem Klimawandel entgegen.
Weitere Infos zu dem ökologischen Nutzen der Quitte im Naturgarten sind auf unserer Partnerseite
NaturaDB zu finden.
Quellen:
Der ursprünliche Text im Hortus-Blog wurde von Yorela verfasst und von Tidofelder bearbeitet. Passagen davon wurden verwendet.
Des weiteren wurden Passagen aus dem Wikipedia-Eintrag - Quitte übernommen und verändert.
Die Quitte (Cydonia oblonga) ist ein laubabwerfender kleiner Baum, der Wuchshöhen von 4 bis 8 Meter erreicht.
Die Quitte gehört zu den Kernobstgewächsen und wird in Mitteleuropa seit ca. dem 9 Jh kultiviert.
Die Rinde junger Zweige ist violett und behaart – später bräunlich violett und glatt. Die kleinen, behaarten Knospen sind nur von wenigen Schuppen geschützt.
Die Blätter sind bis zu 10 cm groß, dunkelgrün und oberseits fast kahl, unterseits hingegen filzig behaart. Die wechselständigen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der behaarte Blattstiel ist 0,8 bis 1,5 Zentimeter lang. Die beim Austrieb behaarte, später verkahlende, eiförmige bis rundliche Blätter sind 5 bis 10 Zentimeter lang und 3 bis 5 Zentimeter breit. Der Blattrand ist ganz und die Spitze ist meist spitz oder bespitzt, seltener abgerundet bis stumpf oder eingebuchtet. Quittenbäume können bis zu 50 Jahre alt werden, dies ist im Vergleich mit Apfel- oder Birnbäumen eine kurze Lebensdauer.
Die Blüten stehen endständig an den Spitzen beblätterter Triebe, d.h. an der Spitze einjähriger Zweige. Die weißen bis blassrosafarbenen Blüten werden ab Mai zahlreich von Insekten angeflogen.
Die Quitte blüht nur in einem kurzen Zeitraum im Mai und Juni. Es gibt sowohl selbstfruchtbare als auch selbstunfruchtbare Sorten, dies ist bei der Sortenwahl zu beachten.
Die gelben, duftenden, kurz behaarten, vielsamigen Früchte reifen von September bis hinein in den November.
Verwendung:
Quitten werden oft als Obstbaum angepflanzt. Der bevorzugte Standort ist sonnig und geschützt, der Boden sollte nährstoffreich und nicht zu kalkhaltig sein. Ansonsten ist die Quitte recht anspruchslos, nur Staunässe verträgt sie nicht so gut.
Die Früchte können zwar roh verzehrt werden, gewöhnlich werden sie aber zu Kompott, Marmelade o.ä. weiterverarbeitet. Sehr wichtig ist es, die Kerne zu entfernen, denn diese enthalten einen hohen Anteil als Blausäure und sind daher sehr giftig!!!
Die Kerne wurden bzw. werden aber in der Volksheilkunde als Hustenmittel, Abführmittel oder bei Hautkrankheiten eingesetzt.
Ökologischer Nutzen:
Die Früchte werden im Herbst von vielen Tieren als Nahrung genutzt.
Wie viele andere Obstbäume dient auch die Quitte als Raupenfutter für Schmetterlingsarten und als Laubbaum wirkt sie dem Klimawandel entgegen.
Weitere Infos zu dem ökologischen Nutzen der Quitte im Naturgarten sind auf unserer Partnerseite
NaturaDB zu finden.
Quellen:
Der ursprünliche Text im Hortus-Blog wurde von Yorela verfasst und von Tidofelder bearbeitet. Passagen davon wurden verwendet.
Des weiteren wurden Passagen aus dem Wikipedia-Eintrag - Quitte übernommen und verändert.