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Umrandungen, Einfassungen, Begrenzungen für Beete oder Wege

Verfasst: Mo 8. Dez 2025, 10:32
von Simbienchen
Manchmal steht man da und sucht nach sinnvollen Ideen, hier können wir zu diesem Thema tolle Impressionen sammeln.
Wie habt ihr eure Beete eingerahmt, eure Wege gestaltet und aus welchem Material sind sie entstanden?

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Für die verschiedenen Begebenheiten der Zonen bieten sich verschiedene Materialien zur Begrenzung oder Einfassungen an. Sie sollen zum einen verhindern, dass unerwünschte Beikräuter (oder Wurzelsperre gegen Gras/Rasen) in Beete hineinwachsen um den Konkurrenzdruck zu unterdrücken, die Pflegearbeiten vereinfachen und optisch Struktur bringen.

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Recyclingmaterialien wie Tonsteine und - Ziegel, Dachpfannen, Dachbalken oder andere Begrenzungssteine bieten sich sehr gut an, aber auch eigene Materialien aus dem Hortus (Natursteine, Äste, Ruten oder Stammstücke) können oftmals (durchaus auch immer wieder neu und kostenlos ) sinnvoll und kreativ genutzt werden.

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Holzige Materialien sind zudem sehr wertvoll, da sie verarbeitet und irgendwann zu Humus werden, da schließt sich auch wieder ein sinnvoller Kreislauf im Hortus.

Zeigt uns doch mal eure kreativen Ideen und Gedanken... :winken

Re: Umrandungen, Einfassungen, Begrenzungen für Beete oder Wege

Verfasst: So 25. Jan 2026, 15:47
von norbert
In einem früheren Garten gab es kleinwüchsigen Buchs als Umrandung. Das sah gut aus und war durchweg pflegeleicht und erfüllte die Erwartungen. Dann gab es den Buchsbaumzünsler.

Im aktuellen Garten gibt es keine Umrandungen mehr: Es gibt Beet und Nicht-Beet. Das Nicht-Beet kann Weg oder Wiese oder sonst etwas sein. Einzig am Rand der Parzelle zum vorhandenen Weg durch die Anlage (der nicht zur Parzelle gehört), haben wir hinter den Betonsteinen eine knapp 15 m lange Reihe von Schnittlauch gesteckt (wegen der rosa Knubbel-Blüten). Aber das ist keine Umrandung oder so etwas, sondern eher so eine Art Markierung.

Die Umrandung fehlt nicht: Die Beete werden bearbeitet - also gehackt, geharkt, gemulcht oder sind sonstwie ohne einen permanenten Bewuchs (auch eine Gründüngung ist ja nur vergleichsweise kurzzeitig vorhanden). Und deshalb sind sie ach als solche erkennbar.
Ausserhalb der Beete wächst halt, was durchhält. 'Durchhalten' können etliche Pflanzen nicht auf Wegen: Da wird halt bei Bedarf gesichelt oder manchmal mit einem Rasenmäher gemäht (die Wege sind nur geringfügig breiter als die Mähbreite und mit einmal Hin und einmal Her ist alles getan)

Die Beete sind mit Schnüren markiert - das haben wir vor ein paar Jahren gemacht und die Schnüre liegen seitdem dort. Im Frühjahr bei Beginn der Beetbearbeitung werden sie hervorgezogen, damit klar ist, wo die Beetgrenzen sein sollen. Nach ein paar Wochen sind sie auf wieder überwuchert oder versunken.

Es sieht nicht so akkurat aus wie ein GaLa-Meister sich das vorstellen könnte. Aber ich bin Amateur. Und wenn der Kürbis über den Weg wandert oder auf dem Weg aus Versehen ein Fenchelsamen aufgeht - dann ist das so und bleibt so bis zum Herbst.