Re: Hotspot Pufferzone
Verfasst: So 8. Mär 2026, 11:54
Die haben nicht zufällig über die Gründe spekuliert, warum der Trend anfing oder warum er wieder aufhörte?Alma hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 09:44 Tatsächlich sind einheimische Sträucher leider gerade nicht mehr angesagt - aus welchem Grund auch immer.
Vor ein paar Jahren hat meine Baumschule aufgrund der hohen Nachfrage ziemlich viele einheimische Sträucher ins Sortiment genommen - aber laut deren Aussage sind das mittlerweile wieder Ladenhüter - oder der 'daher gelaufene Hund'. Allein die Felsenbirne verkauft sich nach wie vor gut.
Hier bei uns hat die größte Baumschule der Gegend sich leider auf die hässlichsten Wolkenschnitt-Formgehölze spezialisiert, die man sich vorstellen kann. (Da hängen praktisch kugelförmige Laub-Pompons mit viel zu großem Abstand an den Ästen – ich kanns gar nicht richtig beschreiben, so schlimm ist es
Ich erinnere mich noch an die Gartenforum-Zeit... Da kamen regelmäßig Leute an, die irgendwelche wunderschönen Pflanzen tilgen wollten, weil sie "giftig" seien, und dann stehen da in 90% der Fälle nämlich genau Thuja oder Kirschlorbeer im Hintergrund unbehelligt rum...Somnia hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 10:02 Eibe wär ja auch Wintergrün, und das langsame Wachstum plus der Ausschlag aus dem alten Holz sollte ja eigentlich ein Argument dafür sein- pflegeleicht und so. Aber irgendwie scheint das Etikett giftig zu stark zu sein, während sich bei Thuja und Kirschlorbeer kein Mensch um Giftigkeit kümmert.
In meiner Kindheit gab es auch u.a. Fingerhut und Eibe im Garten, und ich erinnere mich noch heute, wie meine Mutter sich bei beiden Pflanzen mal neben mich hockte und mir erklärte, daß das giftige Pflanzen sind, die ich nicht essen und am besten gar nicht anfassen sollte. Und das habe ich dann auch nicht gemacht. Wenn Leute dann kommen mit dem Argument "Aber die Kinder!", kann ich immer nur den Kopf schütteln. "Zum Glück" spielen Kinder aber nicht mehr draußen, da kann ihnen dann nix mehr passieren...