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Re: [Weg 11-25] Gartenvorstellung

Verfasst: So 27. Sep 2026, 17:34
von Gemuesemarie
:pfeiffen

@Polarwelt

Jetzt ist bald ein Jahr vergangen und mein Ziel war es einen Hotspot/Magerbeet anzulegen. Ein Teil des Beetes konnte diesen Sommer schon beweisen, wie gut die einheimischen Pflanzen mit Hitze bzw Dürre klarkommen.
Karde, Wegwarte, Natternkopf, Mutterkraut, Schlüsselblume haben lange durchgehalten. Ein bisschen Wasser haben sie aber bekommen.

Mein Miniteich im Bottich hat viel Leben angezogen (Molche, Frösche, Libellen) Vor allem war spannend zu sehen, wie sich das Gleichgewicht im Wasser einstellt. Nach dem Winter war das Wasser schon recht trüb. Aber mit dem Frühling kamen die Pflanzen wieder und der Sauerstoff wurde verbraucht. Das Wasser wurde klar.

Ich freue mich so sehr über diese Inseln, die sofort von der Flora und Fauna angenommen werden.
Wir sind also weiterhin auf dem Weg.
Mein großes Thema gerade ist: die Entsorgung von "Bösem" Unkraut von invasiver Art. Ich habe soviel davon, dass ich es mit viel Aufwand wegtransportieren muss. Da wird soviel Energie vergeudet. Es muss doch eine Möglichkeit geben, es zu nutzen. Im Schrebergarten habe ich keinen Platz um am Rande große Haufen anzulegen, ohne dass es wieder den Weg in die Beete findet. Habt ihr da eine Idee?

Liebe Grüße

Steffi

Re: [Weg 11-25] Gartenvorstellung

Verfasst: So 27. Sep 2026, 19:30
von Simbienchen
Mein großes Thema gerade ist: die Entsorgung von "Bösem" Unkraut von invasiver Art. Ich habe soviel davon, dass ich es mit viel Aufwand wegtransportieren muss. Da wird soviel Energie vergeudet. Es muss doch eine Möglichkeit geben, es zu nutzen. Im Schrebergarten habe ich keinen Platz um am Rande große Haufen anzulegen, ohne dass es wieder den Weg in die Beete findet. Habt ihr da eine Idee?
Du kannst Invasives fermentieren oder verjauchen. Ich habe zum Beispiel einen großen Mörtelkübel, in dem ich eine Dauerjauche züchte. Da kommt auch derartiges rein und wenn es von den Bakterien nach Monaten zersetzt ist, kommen die Reste einfach zum Kompost. Die Jauche kannst du dann verdünnt als Dünger oder Kompostbeschleuniger benutzen.

Ich habe auch gute Ergebnisse mit Fermentieren in Abfallsäcken gemacht. Durch das Fermentieren wird das Saatgut unschädlich gemacht und kann später weiter verkompostiert werden. Schau mal hier:
viewtopic.php?p=3346#p3346

Re: [Weg 11-25] Gartenvorstellung

Verfasst: So 27. Sep 2026, 21:35
von Marissa
Ich reiße von invasiven Stauden die Blüten ab und werfe diese in die Mülltonne. Wahlweise könnte man sie verjauchen. Den Rest lege ich auf meinen Flächenkompost,, z.B. vollsonnig auf verholzte Staudenstängel oben drauf. Hierbei ist mir noch nie etwas wieder ausgetrieben. Wurzeln sollten halt keinen Erdkontakt haben.

Auf der Streuobstwiese lege ich Brombeerranken in die Benjeshecken (weit vom Boden entfernt).

Reisighaufen werden sehr schön dicht, wenn sie mit ausgerissenen Stauden samt Wurzeln abgedeckt werden. Auch Laub kann man mit Reisighaufen kombinieren.

Verholzte Staudenstängel stelle oder lege ich an oder auf meine Totholzhecken. Dort können sie noch viele Jahre von Insekten besiedelt werden. Manchmal wird behauptet, dass sie so zu schnell vergammeln würden, aber das kann ich nicht bestätigen. Die stehen viele Jahre angelehnt sehr gut,. während dieselben Pflanzen im Beet schon lange am Boden liegen.

Ein Hochbeet schluckt übrigens auch sehr viel Material ...