Hortus Mikusch

Im Dezember 2017 habe ich dieses Grundstück  mit einem Fachwerkhaus erbaut 1801 und Garten von 1200 qm gekauft.

Vorrangig war der Umbau vom Haus, gleichzeitig hatte ich aber einen schönen Gemüsegarten angelegt und Obstbäume sowie Nährgehölze und Beerensträucher gepflanzt.

Am 13. Januar begleitete ich meinen geliebten Bruder auf einem besonderen Weg, er schlief für immer in meinen Armen ein.

Die Trauer verarbeitete ich, indem ich einen Garten im vorderen Bereich am Haus anlegte. Es brauchte Gestaltung und ein Platz, wo ich meine Liebe weiter nähren konnte.

Es ist eine Pufferzone für meine Seele entstanden und Lebensraum und Nahrung für Insekten.

Durch ein befreundetes junges Ehepaar aus diesem 85 Seelen Dörfchen wurde ich auf Markus Gastl aufmerksam und es dauerte nur eine Nacht..eine Nacht in der ich in Dankbarkeit diesen drei Zonen Garten als AHA Erlebnis zu meiner Gartenanlage gemacht habe.

Im hinteren Bereich gibt es schon mehrere Hotspotzonen, Benjeshecke,Sumpfbeet,Mondsichelbeet etc.

Der Insektenhügel ist mittlerweile such Heimst der Kürbispflanzen geworden.

Der Kompostwall wurde durch Selbstaussaat von Hokkaido und Tomaten zu einer weiteren Ertragszone.

Die Ertragszone im hintersten Garten wurde in diesem Jahr für alle Mäusearten ungeplant zum Futterplatz

Eine Hecke aus heimischen Nährgehölzen ist gepflanzt und wird Pufferzone im hinteren Garten.

Permakultur,Terra Preta,Edaphon-Dauerhumusbeete sind auch entstanden und überraschen mit den Erträgen.
Ein Foliengewächshaus erleichtet die Anzucht.Ein Hochbeet gibt es mittlerweile auch.

Im Juni 2020 gab es neben meiner Lesung ” werde und vergehe auch eine Vorstellung des Hortus,die durch die Presse dokumentiert wurde.
Ich bin dankbar, dass ich Mutter Erde mit dieser Art des Gärtnerns auch nähren und erhalten kann.

  • Eine Hommage an meinen verstorbenen Bruder Mikusch ..werde und vergehe
  • Silvia Anouk Gomilschak
  • 31089
  • Duingen Ortsteil Rott
  • Deutschland
  • 900
  • s.gomilschak@t-online.de

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