Hortus Lagom

Hortus Lagom

„Lagom“ ist schwedisch und heißt in etwa „gerade richtig“, „im rechten Maß“, „genau im Gleichgewicht“.

Das passt für mich gut zu den drei Zonen und einem lebendigen und dennoch stabilen Kreislauf. Zugleich ist es das, was ich mir selbst wünsche, im Garten zu finden: Nicht perfekt sein zu müssen und doch mein Bestes zu geben für die Natur – eben lagom zu leben.

Unser Garten ist ein knapp 6 ar großer Hausgarten in Stadtrandnähe, lang, schmal und STEIL (im 19. Jh. eine Weinbergparzelle); das Haus (DHH) steht im oberen Drittel.

Um lagom zu sein, fehlt uns bisher eine nennenswerte Ertragszone – wohl das Hauptprojekt für das nächste Jahr. Denn noch haben wir zu viel Schnittgut, Äste, Laub, Kompost „übrig“.

Bisher ist der der Garten eher Naturgarten. Es gibt eine Trockenmauer, dicke Totholzstämme, Reisighaufen, die Sträucher der Pufferzone, offene Stellen in Böschungen, einen kleinen „Sandplatz“ unter dem Balkon, ein paar ältere Bäume, um bewohnt zu werden. Schlingnatter, Hirschkäfer, Eidechse, Holz- und Mauerbiene, Ameisenlöwe & Co. nutzen diese bereits.

Als bewusst geschaffene Module sind ein kleiner Teich in Arbeit, ein Käferkellerloch wartet auf Befüllung, und eine (ziemlich) magere Blühfläche mit hiesigen Wiesenblumen ist kürzlich eingesät.

Noch ist der Garten nicht ganz „lagom“. Aber irgendwie auch DOCH, denn behutsames Entwickeln ist eher meine Art als brachiales Baggern, nicht NUR aus topographischen Gründen- und Kraftgründen ;-) .

  • : „Lagom“ ist schwedisch und heißt in etwa „gerade richtig“, „im rechten Maß“, „genau im Gleichgewicht“
  • : Svenja Berkholz
  • : 72070
  • : Süd-Süd-Osthang im Stadtgebiet
  • : Deutschland
  • : ca. 580
  • : Auf Facebook bin ich Selma Ziege

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