Hortus-Adventskalender – 12. Dezember 2019

Hortus-Adventskalender – 12. Dezember 2019

Früchtebrot (von Yorela)

Früchtebrot wird meist aus einem süßen, eher weichem Teig gebacken und ist durch die Zugabe von Honig und süßen Trockenfrüchten dann noch süßer und erinnert von der Konsistenz her eher einem Hefezopf. Meist ist Orangeat und Zitronat enthalten – zwei Zutaten, an denen sich die Gemüter scheiden. Hier habe ich für euch eine Alternative:

 

Rezept:

  • 400g Mehl
  • 430ml Wasser
  • 2 TL Salz
  • ½ Würfel Hefe
  • 2 EL Essig
  • 1 TL Pottasche (alternativ Backpulver)
  • 1 EL Kakao
  • ca. 250g getrocknete Früchte (Datteln, Kirschen, Erdbeeren, Pflaumen, Cranberries, Feigen, kandierter Ingwer, Äpfel …)
  • Schale von 1 Orange
  • Schale von 1 Zitrone
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 100g Walnüsse
  • 1 EL Honig

Alle Zutaten verrühren bis keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind. Der Teig sollte sehr klebrig sein und eher an einen zu dick geratenen Waffelteig erinnern.

Teig zugedeckt ca. 12 zu 16 Stunden ruhen lassen.  Eine Kastenform mit einem schmalen Streifen Backpapier auslegen und Teig vorsichtig in die Backform geben (nicht versuchen, den Teig zu kneten, dazu ist er zu klebrig!). Teig nochmals ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, dann die Backform abdecken (Alufolie oder Deckel) und das Brot bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 35 Minuten backen. Danach nochmals 20 Minuten ohne Abdeckung bei ca. 175°C bis zur gewünschten Bräune weiterbacken.

Das Brot ist – im Gegensatz zu vielen Früchtebroten – nicht sonderlich süß. Es entspricht eher einem milden, leicht süßlichem hellen Sauerteigbrot. Neben Butter und süßen Aufstrichen funktioniert auch ein Belag mit verschiedenen Käsesorten.

Natürlich kann man auch hier der Fantasie wieder freien Lauf lassen, Gewürze wie Zimt, Pfeffer oder Kardamon machen das Brot weihnachtlicher. Und natürlich kann man auch Orangeat und Zitronat verwenden oder die Walnüsse durch andere Nussarten oder Mandeln ersetzen.

Anmerkung: Das Brot auf dem Bild sieht etwas trocken aus, das liegt daran, dass es noch gefroren war, als ich es fotografiert habe. Der Teig ergibt ein schönes saftiges Brot. Man sieht auch, dass das Brot bei mir sehr klein ist. Ich habe den Teig in ein Backblech mit sechs kleinen Kastenförmchen gegeben und Mini-Brote gebacken, die ich dann teilweise in Geschenketeller eingebunden habe (nicht alle meine Bekannten sind Plätzchen-Fans ;-) ). Die restlichen Brote habe ich eingefroren und sie werden in der Adventszeit nach und nach als kleiner Frühstücksleckerbissen aufgetaut.


zum Diskussionsbeitrag

Menü schließen
Zur Werkzeugleiste springen