Goldglänzender Rosenkäfer – Cetonia aurata
Goldglänzender Rosenkäfer - Cetonia aurata

Goldglänzender Rosenkäfer – Cetonia aurata

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  • Beitrag veröffentlicht:25. Dezember 2020
  • Beitrags-Kategorie:Tiere
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Als Insekt des Jahres 2000 für Deutschland gekürt, lässt er sich von April bis Oktober in unseren Gärten sehen.

Goldglänzender Rosenkäfer – Cetonia aurata

Der Käfer fällt durch seinen metallischen Schimmer auf, der grün bis golden glänzt.

Sie können eine Körperlänge von 14 bis 20mm erreichen und präsentieren einen dicken, runden und gedrungenen Körper. Das Halsschild sowie die Deckflügel glänzen dabei einheitlich, weisen manchmal noch weiße Punkte sowie auf jedem Flügel Querrillen auf. Der Panzer ist stabil ausgebildet, sodass die Käfer bei Stürzen gut geschützt sind. Deswegen lassen sie sich von anderen Insekten auch nicht leicht verdrängen. Im Flugmodus zeigt der Rosenkäfer eine besonderes Bild, da er seine Deckflügel nicht anhebt, sondern die darunterliegenden Flügel seitlich hervor schiebt. Er fliegt dann mit geschlossenen Elytren, was zu einem charakteristischen Flugbild führt.

Die fächerartigen Enden an seinen Fühlern weisen darauf hin, das er zur Familie der Blatthornkäfer gehört, allerdings sind es nur drei blattartig verbreitete Glieder, während der verwandte Maikäfer dort sechs oder sieben Glieder vorweist.

Zu Finden ist der adulte Käfer oft während der Mittagszeit, auf den Blüten von Rosen, Weißdorn und anderen Blüten und labt sich an dem süßen Saft und den Pollen. Der Fraßschaden hält sich jedoch in Grenzen.

Paarung

Die Entwicklung der Larve zur Puppe bis hin zum fertigen Käfer dauert etwa zwei Jahre. Rosenkäfer legen ihre Eier gern in modrigen Baumstümpfen, Komposthaufen oder Hochbeeten ab. Nach einigen Wochen schlüpfen die weißen, gekrümmten Engerlinge und werden etwa vier bis fünf Zentimeter lang.  Die Körperform der Larven ist in der Regel C-förmig, lediglich wenn sie sich bei Störung auf dem Rücken fortbewegen, sind sie gerade ausgestreckt.

Seine Larven, sind ausgesprochene Nützlinge, da sie zur Humusbildung beitragen. Nach der Verpuppung in Kokons, sind die Käfer ausgewachsen. Sie verbleiben noch über den Winter in der Erde und erscheinen dann im Frühling um den Zyklus erneut zu beginnen.

 

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