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Gefleckte Schnirkelschnecke - Arianta arbustorum

Gefleckte Schnirkelschnecke – Arianta arbustorum

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  • Beitrag veröffentlicht:14. August 2021
  • Beitrags-Kategorie:Tiere
Gefleckte Schnirkelschnecke – Arianta arbustorum

 

auch Baumschnecke oder Baumschnirkelschnecke genannt, ist eine gehäusetragende Landlungenschnecke. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Nordwesteuropa bis nach Mitteleuropa.

Das Gehäuse von dieser Schnirkelschnecke ist kugelig mit einem kegelförmig erhobenen Gewinde. Allerdings ist die Höhe des Gewindes und die Größe des Nabels sehr variabel. Gehäuse erwachsener Gefleckter Schnirkelschnecken sind mit einer Höhe zwischen 10 und 22 mm und einer Breite bis 28 mm zu finden. Der Nabel ist meist (jedoch nicht immer) vollständig vom Spindelumschlag der weißen Mündungslippe verdeckt. Im Wesentlichen kommen zwei Formvarianten vor: eine Form mit kugeligem Gehäuse und geschlossenem Nabel, und eine Form mit abgeflachtem Gewinde und offenem Nabel. Letztere Form ist auf ein paar wenige hochliegende Areale in den Alpen beschränkt. Ihre Färbung ist meist kastanienbraun mit gelben Flecken und einem dunklen Band. Die gefleckte Schnirkelschnecke zählt in Bezug auf ihre Gestalt zu den variabelsten Schneckenarten. Vielfach werden unterschiedliche geographische Tal- und Bergformen beschrieben, was auf ihren ausgeprägten Polymorphismus zurückzuführen ist. Ähnlich wie bei den Bänderschnecken führte auch bei Arianta arbustorum die Selektion durch Drosseln (Drosselschmiede) zu einer Verteilung unterschiedlich aussehender Gehäuse.

Auf Grund ihrer geringen ökologischen Ansprüche ist sie an vielerlei Standorten anzutreffen, u. a. in Gebirgen (bis auf 2700 m), in Wäldern und offenen Biotopen. Sie bevorzugt jedoch feuchte Habitate.

Geschlechtsreif sind Gefleckte Schnirkelschnecken etwa mit einem Alter von einem Jahr. Die Paarung erfolgt im Mai/Juni, die Eiablage im Juli bis im August erfolgen. Die Nahrung besteht überwiegend aus frischen Kräutern, nur gelegentlich wird auch Aas oder Kot gefressen. Im Herbst graben sich die Tiere für die Winterruhe in die Erde ein.

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