Garten Tremonia Primus

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  • Beitrag veröffentlicht:20. Januar 2021
  • Beitrags-Kategorie:gartenweg

Unser Garten ist ca. 350 qm groß und auf den ersten Blick ein Naturgarten.
So zumindestens war unsere eigene Einschätzung und auch die unserer Freunde.
Nach dem aktuell erworbenen Wissen über die Drei-Zonen-Gärten und speziell den neuen Erkentnissen
über die Hot-Spot-Zone bin ich mir aber sicher, dass hier doch noch einiges an Verbesserungen möglich ist.
Und damit werden wir in diesem Jahr 2021 beginnen.

Umschlossen wird ein Großteil des Gartens durch eine Ligusterhecke.
Die einzelnen Gartenbereiche lassen sich grob in drei Teile gliedern.

Im Westen der sogenannte Vorgarten. Hier ist der größte Handlungsbedarf.
Es gibt einen Minirasen (für den Hund) und diverse, für Insekten aber eher uninteressant Stauden.
Für ein reichhaltiges Insekten- und Vogelleben eher ungeeignet. Hier gibt es vieles, was wir umgestalten werden.

Im Süden dominieren Hecken, Wacholder, Weißdorn, Eiben, eine Birke und ein großer Teich.
Ausserdem einige Totholzhaufen und Gartenbereiche, welche wir nicht bearbeiten und nur selten betreten.
Hier ist wahrhaftig schon eine größere Lebensvielfalt.
Rotkehlchen, Kohl- und Blaumeisen, Zaunkönig, Heckenbraunelle, Feldsperling, Hausperling und Schwarzdrossel sind Dauergast.
Zusätzlich erhalten wir Besuch von Ringeltauben, Rotdrosseln, Grün- und Buntspechten, Rabenkrähen, Elstern, Dohlen und noch ein paar anderen gefiederten Gästen.
Seit Jahren hat ein Igel in einem Totholzhaufen sein Winterquartier und auch eine Spitzmaus ist ab und zu zu sehen.
Und an dem am Teich stehenden Blutweiderich tummeln sich während der Blüte viele Insekten.
Aber auch hier werden wir durch weitere Naturmodule und einem Hot-Spot-Bereich einiges verbessern können.

Im Osten befindet sich unser Nutzgarten und unser Gewächshaus (Foto 1).
Dieser Bereich wird als erstes komplett umgestaltet. Hier werden wir das neu erworbene Wissen über den Drei-Zonen-Garten einfließen lassen.
Neben den Ertragszonen mit drei größeren neuen Hochbeeten weden erstmalig Hot-Spot-Zone angelegt.
Bislang gibt es zwei Ebenen, welche eine Höhendifferenz von 80 cm haben. Hier wird eine weitere mittlere Ebene hinzukommen.
Zusätzlich wird es drei Feuchtzonen geben. Die auf dem Bild erkennbare Pflasterung wird komplett verschwinden.

Auf dem Gartenplan (Foto 2) kann man die zukünftige Umgestaltung mit etwas Phantasie erkennen.
Grün: Pufferzone und Ertragszonen (Hochbeete)
Gelb: Hot-Spot-Zonen
Blau: Feuchtzonen
Rot: Wege und Trockenmauern

  • Der erste Garten in Dortmund
  • Uwe Klaas
  • 44263
  • Dortmund
  • Deutschland
  • 350
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