Garten Herbularum Rapumque

Bevor wir das Hortus-Konzept kannten, wollten wir den Garten schon naturnah und mit heimischen Heckenpflanzen gestalten. Als wir ihn übernommen haben, war er “sehr gepflegt” mit allem, was “man so hat”. Während der Renovierungsphase des Hauses bekam dann der Rasen erst Hitze-, dann Baustellenschäden oder verschwand ein paar Wochen oder Monate ganz unter Sand und Erde. Als die Thujahecke leider ;) stellenweise einging, wurde sie im Winter entfernt. Der Haufen lag einige Zeit – und prompt stieg die Biodiversität  um ein vielfaches. Auch konnten wir bei unserem sandreichen Boden in der Phase viel Wunderbares beobachten: Von Bienen und Hummeln, die im Boden ihre Löcher gruben und Königskerzen.

Einiges ist schon rausgeflogen z.B. Kirschlorbeer, Thujahecke und Scheinzypressen – anderes steht noch und wird nach und nach ersetzt wie Forsythien, die dann mal Kornellkirschen weichen sollen. Auch treiben die ersten Weidenableger  aus.

Auf das Hortus-Prinzip brachte uns dann eine Bekannte, als ich vom Baufortschritt der Sanierungsarbeiten erzählte und dass ich Sandboden habe und überhaupt keine Lust jetzt Zeit und Geld aufzuwenden um Humus anfahren zu lassen. Daraufhin habe ich mir über die Bücherei das Buch von Markus Gastl besorgt und eingelesen.

Momentan wächst eine Benjes-Hecke/langezogener Totholzhaufen, in einem undefinierbaren Stauden- und Holzhaufen unter dem Kirschbaum tummeln sich Insekten und Vögel für den Nestbau. Auch Totholz und Wurzeln sind schon da. Die ersten Pyramiden sind auch im Entstehen. Auf der offenen Sandfläche wurden Wildblumenmischungen gesät.

Ein Keyhole-Beet ist im Entstehen und weiteres in Planung.

  • Garten der Kräutlein und Rüben
  • Fam. Beyer
  • 96114
  • Hirschaid
  • Deutschland
  • ca 300m²

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