Garten der Unkrautsammlerin

Vor 5 Jahren hatten wir das grosse Glück, 2 nebeneinanderliegende Grundstücke in der Gesamtgröße von 4500 qm erwerben zu können. In den beiden letzten Jahren haben wir dort ein Haus errichtet und seit Erwerb bin ich dabei die darum herum liegenden Grundstückteile naturnah herzurichten.
Da das Grundstück nicht viereickig ist, sondern sehr schwierig geschnitten und natürlich dadurch auch noch deutlich mehr Aussengrenzen hat, ist nicht an allen Zäunen eine Pufferzone möglich. Wo es möglich ist, habe ich mit Wildrosen und naturnahen Hecken bepflanzt. 2 Teile des Grundstücks haben Waldcharakter, insgesamt sicher 1500 qm, den ich so natürlich wie möglich halte und mit Totholzstapeln und Brombeeren und Waldpflanzen aufwerte und selten betrete.
Die Ertragszone habe ich vor diesem Wald eingerichtet. Sie besteht aus einem Gemüsebeet, das mit Mulchwürsten und Kompost aufgewertet wird, einem Beerenbeet mit HImbeeren und Johannisbeeren und einem Hochbeet. Zwischendrin einige Obstbäume. Nebenan ein grosser Steinhaufen, auf dem eine der drei Eidechsen lebt, die sich hier angesiedelt haben.
Zwischen Etragszone und Haus habe ich ca. 500 qm Feuchtwiese , die aufgrund ihrer starken Wüchsigkeit 2 mal im Jahr gemäht werden muss. Das mache ich derzeit mit Sense und Sichel, um die sich versamenden Blumen stehen lassen zu können. In einer Insel in der Mitte befindet sich mein Kompost. Abgeschlossen wird das von einer Benjeshecke, an deren Südseite ein kleines Insektenhotel mit Sand und Steinen steht. Dort wohnt die 2. Eidechse.
Die dritte Eidechse hat ihr Zuhause in der Trockenmauer um mein Haus herum, die aus Karlsbadener Sandsteinen aufgeschichtet ist und Ost-,Nord,-und Südausrichtung hat. Leider sehe ich die Eidechsen nicht sehr häufig.
Weiterhin habe ich nach dem Bau um das Haus herum im letzten Jahr 3 Beete in der Größe von insgesamt sicher 250 angelegt, die ausschliesslich mit bienenfreundlichen, trockenheitsverträglichen Pflanzen bepflanzt wurden und auch schon tolle Optik hervorbringen. Sicher ist da noch einiges nach oben möglich, aber ich ernte schon neidische Blicke von den Nachbarn.
Es gibt natürlich auf eine Kräuterspirale, das an ein Sandinarium angrenzt. Das habe ich auf dem unbebauten Grundstück getan, das sehr trocken liegt. Drum herum lasse ich die Wiese wachsen und bin immer wieder fasziniert, welche Blüten die Natur auf dieser trockenen Wiese hervorbringt. In Zukunft werde ich sie immer mal wieder mit Pflanzen impfen, die sich dann vermehren dürfen, wenn es ihnen dort gefällt.
Im nächsten Jahr möchte ich gerne einen Teich bauen, um den Tieren ganzjährig Wasser und natürlich Lebensraum bieten zu können.

In meiner Galerie sind noch mehr Fotos anzuschauen und werden auch immer wieder aktualisiert.

 

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