Garten Carduelis

Der Hortus Carduelis liegt am nach Südwesten ausgerichteten Hang des Remstals. Vor der Renovierung des Hauses von 1957 hat sich mindestens 15 Jahre niemand um den Garten gekümmert, so dass wir beim Einzug zwei alte, ziemlich ramponierte Apfelbäume vorfanden, von denen der eine fast komplett mit Efeu zugewachsen ist. Außerdem gibt es eine große Hasel, zwei Pflaumenbäume, eine an die Garage der Nachbarn gequetschte Buche und im Vorgarten einen von mir gepflanzten Holunder.

Die einstigen Bewohner haben eine klassische Ertragszone mit angrenzendem Schuppen angelegt, in der heute Himbeeren (mit lauter Nachtkerzen dazwischen) wachsen, dazu  Erdbeeren, Kartoffeln, Tomaten und Pepperoni. Außerdem habe ich in einem anderen Bereich Bohnen gepflanzt, weil es dort ein Gestänge gibt, das früher mal für die Wäscheleinen gedacht war. Die Ertragszone wird in den Bereich des restlichen Gartens hinein erweitert für leckeres Gemüse.

Die Pufferzone besteht aus den Hecken der Nachbarn (außer Liguster entlang der Westgrenze ist da aber nix Brauchbares dabei), ein paar von mir gepflanzten Büschen und einer Mini-Benjeshecke. Im  Herbst hier die große Pflanzaktion ab mit Salweiden, Kornelkirschen und Co!

Meine Blumenwiese ist allerdings eher eine Karikatur einer Hotspotzone. Der Gartenbauer hat im Frühjahr den fetten Boden gefräst und  eine Mischung eingesäht, die nun sehr bunt ist, aber – wie ich inzwischen weiß – nicht nachhaltig. Ab Herbst wird der Bereich stückweise abgemagert und neu eingesäht.

Als Naturmodule gibt es derzeit einen bleibenden Reisighaufen, die Benjeshecke und ein 50 Zentimeter großes Stück von einem Kirschbaumstamm. Vielleicht traue ich mich an einen Teich…

  • Der Garten ist nach dem Distelfink benannt, der zahlreich an die Futterstelle kommt.
  • Kirsten Segler
  • 73655
  • Plüderhausen
  • Deutschland
  • 670 qm Grundstück inkl. Haus & Carport

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