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Wilder werden... "Garten Kaninchenberge"

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Feuerdorn ist nicht heimisch und ernährt nur wenige Vogelarten... es gibt sicher bessere Alternativen.

Malefiz hat auf diesen Beitrag reagiert.
Malefiz

@andreamast
Die vorgeschlagenen Gehölze würden unseren direkten Nachbarn überhaupt nicht gefallen. Die mögen Beete mit weißem Kies und immergrüne Formschnittgehöze. Aber trotzdem vielen Dank für den Vorschlag: Die Ginstersorten aus dem Paket haben mich auf eine Idee gebracht: Wir wohnen ja hier in der Heidesiedlung direkt an einem Heidegebiet. Ich bepflanze den Streifen einfach komplett mit Besenheide! Mit großen Findlingen dazwischen für die Optik. Eine Hecke brauchen wir an der Stelle eh nicht Jetzt habe ich wieder Motivation für den Bereich. Und da kann doch auch ein konservativer Gärtner nicht meckern, finde ich!

@edina
Dankeschön für die lieben Worte! Das freut mich aber, wenn unser Garten ein wenig als Inspiration herhalten kann. (So einen Ordner mit gespeicherten Bildern habe ich auch ).

tree12, Lena und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12LenaGsaelzbaer

Feuerdorn ist zumindest südeuropäisch, das sind viele andere Gehölze und Pflanzen die hier verwendet werden auch. Die Liste der ganzjährig blickdichten, wirklich einheimischen Heckenpflanzen ist leider sehr kurz, ich persönlich finde ihn eine gute Ergänzung.

@stephanie

Besenheide mit Findling klingt toll! Sowas gibt's hier auch in der Gegend und da waren immer so viele Hummels im Sommer 😍

Malefiz und Stefanie haben auf diesen Beitrag reagiert.
MalefizStefanie

Uwe Westphal nennt in seinem bekannten Buch über Hecken als Heimat des Feuerdorns "Südosteuropa bis Ostasien". Vom Eingriffeligen Weißdorn ernähren sich laut ihm 32 Vogelarten, vom Feuerdorn hingegen nur vier. Von der Gemeinen Berberitze 19 Vogelarten - um bei den wehrhaften Sträuchern zu bleiben.

Außerdem nutzen auch schon genug konventionelle Gärtner den Feuerdorn wegen des Fruchtschmucks. Sollten wir hier nicht lieber Alternativen aufzeigen...?

Blickdicht und heimisch als Formhecke wären immerhin Liguster, Rotbuche, Hainbuche, Eibe und auch der Buchs (wenn der Zünsler nicht dagegen spräche). Oder auch der heimische Wacholder, wo es von der Gegend her paßt.

Malefiz, Tillivilla und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
MalefizTillivillaStefanieGsaelzbaer

Weil unser Feuerdorn gefühlt immer Früchte trägt, informierte ich mich kurz über den Nutzen etc.: Im Handel gibt es meist nur Zuchtformen. Die Beeren brauchen viel Frost, bevor sie zweite Wahl für die Vögel werden. Zudem blühen und fruchten sie am vorjährigen Holz, das man bei einem Heckenschnitt wahrscheinlich größtenteils abschneidet. Ich würde ihn daher als suboptimal einschätzen.

In einem Permakulturvideo hörte ich, dass Tomaten, die gemulcht werden, kein Dach brauchen. Die Pilze spritzen bei Regen an die Pflanze, und durch den Mulch wird das unterbunden. Sur plus: du brauchst weniger gießen.

Update, nachdem ich auch die letzte Seite laß: Aufgrund der Informationen der VorschreiberInnen wird unser Feuerdorn wohl in drei Jahren die Totholzhecke bereichern, wenn eine Berberitze gepflanzt und eingewachsen ist. Ach, ich stöbere so gern durch die Beiträge.

tree12, Lena und 4 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12LenaStefanieDorotheeGsaelzbaerAmarille

Na da habt ihr was vor! Haus abdichten und so meine ich damit, das ist nicht mal an einem Samstagvormittag geschafft!

Aber den Käferkeller und die Schilder, beides doch sehr wirksam, jedes auf seine Art, das würde ich im neuen Gartenjahr dann tatsächlich gleich als erstes machen ;-)

Aber wie du schon schreibst, Eidechsenburg, hm, wegen der Katzenviecher wird das wohl enorm schwer.

Gibts bei dir im Garten oder im Umkreis von 300m überhaupt Eidechsen? Falls nicht, sei nicht zu sehr enttäuscht, dann wirds wohl eher nichts. Das wiederum spricht NICHT gegen eine Eidechsenburg, profitieren doch eine Menge anderer Tiere ebenso davon!

Da kannst du sogar einen Igelunterschlupf einbauen. Auch Blindschleichen werden bestimmt kommen.

Direkt daneben den Käferkeller plaziert ergäbe das sicher ein tolles Habitat ;-)

tree12, Lena und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12LenaStefanieDorothee
Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)

@gsaelzbaer
Ja, die Einfahrt ist ein Großprojekt insgesamt. Wahrscheinlich schieben wir es deshalb immer vor uns her :D
Zu den Eidechsen: Nicht ganz einen Kilometer entfernt ist ja das Heide- und Magerwald Naturschutzgebiet, in dem ich auf jeden Fall schon Zauneidechsen gesehen habe und wo es auch Schlingnattern geben soll. Etwas näher an uns dran ist noch eine Brache und ein weiteres Waldstück (im Wald gibt es auf jeden Fall Blindschleichen ohne Ende!). Tatsächlich würde ich in den unteren Bereich der Burg auch Unterschlüpfe für die Kröten und Co einbauen, die haben wir ja hier auf jeden Fall. Die (größeren) Igel kommen im Moment noch nicht in den hinteren Teil unseres Gartens, weil der ja katzensicher eingezäunt ist. Ich denke für viele kleine Tiere wird unser Garten erst interessanter, wenn die Katzen mal nicht mehr sind :-(

@ann1981
Das wäre ja praktisch, aber irgendwie kann ich mir das kaum vorstellen. Unsere Tomaten unterm Tomatendach waren so dick gemulcht wie keine andere Pflanze und haben trotzdem Braunfäule bekommen. Bei den Wildtomaten könnte das bestimmt klappen. Die wachsen bei uns teilweise Dach-los und ungeplant auf dem Kompost und sehen bis spät in den Oktober prima aus.

tree12 und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12Gsaelzbaer

Hallo Stefanie,

das hat richtig Spaß gemacht, eure Fotos anzusehen! Euer Garten hat sich wirklich toll entwickelt....

Die Holzecke ist eine Augenweide geworden!

Lasst euch bloß nicht von der Sensenarbeit abschrecken, ich weiß wieviel Arbeit das macht, aber es ist so wertvoll...!!! Mit den Wegen in eurer hohen Wiese wirkt es richtig natürlich, einfach schön....

Super, dass du deine Ertragszonen-Beete so schön mulchst, keine nackte Erde, sieht auch alles sehr üppig aus.

Das letzte Jahr war irgendwie kein Tomatenjahr, wir hatten scheinbar alle mit der Braunfäule durch die Nässe zu kämpfen, hoffen wir auf ein besseres Tomatenjahr 2022.

Stefanie hat auf diesen Beitrag reagiert.
Stefanie
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

@ann1981
Das wäre ja praktisch, aber irgendwie kann ich mir das kaum vorstellen. Unsere Tomaten unterm Tomatendach waren so dick gemulcht wie keine andere Pflanze und haben trotzdem Braunfäule bekommen. Bei den Wildtomaten könnte das bestimmt klappen. Die wachsen bei uns teilweise Dach-los und ungeplant auf dem Kompost und sehen bis spät in den Oktober prima aus.

Dann halt mit Wildtomaten! Wie heißen die botanisch? Wo könnte ich Saatgut beziehen? Wir kommen nur 1-2Mal im Monat in den Garten, weil 100km entfernt. Eine Ertragszone mit Pflanzen, die man komplett sich selbst überlassen kann, finde ich daher unheimlich attraktiv.

@ann1981
Habe gerade mal gesucht und Solanum pimpinellifolium gefunden. Hoffe das ist jetzt richtig. Ich hatte "gelbe Wildtomate", "Golden Current" und "Dattelwein" bisher. Die waren alle recht robut, aber die gelbe Wildtomate = gelbe Johannisbeere war am robustesten! Ich habe das jetzt online bei ReinSaat und Quedlinburger auf die Schnelle gefunden.
Bei dem Gartengrundstück: Hast du dann auch eine Empfehlung für eine gute Freiland-Salatgurke?

@simbienchen
Wir wollen dieses Jahr mal Ausschau halten nach einem Sensenkurs in der Nähe. Vielleicht kommt mit der richtigen Technik auch ein bisschen mehr Freude dabei auf.

Simbienchen hat auf diesen Beitrag reagiert.
Simbienchen
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