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trockenverträgliche Stauden

Dieses Jahr stellt ja alles auf die Probe.

Aber es ist auch sehr interessant zu beobachten was denn wirklich der Trockenheit stand hält - auch in dieser Zeit.

Was sind denn eure absolut robusten Stauden die ihr noch gar nicht gegossen habt?

Bei mir:

Calamintha

Graukresse

Wiesenflockenblume

Muskatellersalbei

Odermenning

Rosmarin

 

Bei mir im Lehmboden erweist sich z. B. der Wasserdost als erstaunlich robust. Der Wasserdost im Vorgarten hat noch nicht mal seine Flügel hängen lassen all die Zeit. Der Wasserdost hinten im Garten sieht zwar insgesamt ein bißchen schlapp aus, hat aber ordentlich Büten produziert.

Vinca minor im ganz trockenen Halb- bis Vollschatten ist ebenfalls ein Überlebenskünstler.

Auch die Nesselblättrige Glockenblume, eigentlich ein Gewächs für den humosen Halbschatten, hat sich die ganze Zeit über sehr gut gehalten, egal ob in einer trockenen Ritze, im Vorgarten im Halbschatten oder hinten im Garten in der Sonne oder im Vollschatten.

Feldthymian ist ebenfalls super. Polsterglockenblumen stecken auch sehr viel weg. Und Berglauch in der Urform oder mit seinen Sorten wie Millenium. Rotes Seifenkraut, Kleiner Odermennig. Kriechendes Bohnenkraut, Rainfarn, Nachtkerzen, Waldwitwenblume, Mazedonische Witwenblume, Walderdbeeren, Weiße Lichtnelke, Färberkamille, Wilde Malve, Veilchen, Essigrose, Gelber Lerchensporn, Rotklee, Hornklee, Französischer Estragon, Oregano sind zäh und zeigen keine Ausfallerscheinungen.

 

Lena und Dorothee haben auf diesen Beitrag reagiert.
LenaDorothee

das ist ja schonmal ziemlich viel.

Das mit dem Wasserdost ist spannend. Meiner lebt auch noch auf Sandboden allerdings die meiste Zeit im Schatten.

Tatsächlich macht bei mir der wilde Oregano jetzt schlapp in der Sonne

Eine Asternsorte habe ich das erste Mal gestern gegossen. Pink Star.

Zitat von tree12 am 13. August 2022, 14:53 Uhr

Feldthymian ist ebenfalls super. Polsterglockenblumen stecken auch sehr viel weg. Und Berglauch in der Urform oder mit seinen Sorten wie Millenium. Rotes Seifenkraut, Kleiner Odermennig. Kriechendes Bohnenkraut, Rainfarn, Nachtkerzen, Waldwitwenblume, Mazedonische Witwenblume, Walderdbeeren, Weiße Lichtnelke, Färberkamille, Wilde Malve, Veilchen, Essigrose, Gelber Lerchensporn, Rotklee, Hornklee, Französischer Estragon, Oregano sind zäh und zeigen keine Ausfallerscheinungen.

Die Liste ist super! Wir kämpfen auch noch ein bisschen mit den trockenen, sandigen Bedingungen und vieles davon klappt hier auch gut.

Ich würde gerne noch die Zwerg-Glockenblume ergänzen. Sie steht bei uns auf der Terrasse der Hit in einem Mini-Topf (vielleicht 2l), blüht fleißig vor sich hin, bekommt nur alle paar Tage etwas Wasser und lässt nie die Blätter hängen.

Ysop, Königskerze, Jakobskreißkraut, Salbei, Ochsenauge, Gelbe Scabiose, Thymiane, Garmander, Eberraute, Fetthenne, Rainfarn, Schafgarbe und Wegwarte fühlen sich auch recht wohl. Und Schnittlauch!

Spornblume Centranthus ruber.

Bei mir schaffen es folgende Pflanzen bei der diesjährigen Dürre ohne zusätzliche Wasserzugaben:

Echter Salbei , Thymian, Olivenkraut, Bohnenkraut, Rosmarin, Lavendel, Winterheckenzwiebeln, Liebstöckl an halbschattigen Standort

Wegwarte, Wilde Möhre, Königskerzen, Stockrosen, Wilde Artischocke, Disteln, Wilde Karde, Wiesenflockenblume, Perrücken-Flockenblumen, Nachtkerzen, Sedum und Sempervivum, Nieswurz/ Christrosen/ Lenzrosen im Schatten der Pufferzone, Muskateller -Salbei, Rainfarn, Storchschnabelgewächse, Steppensalbei, Kleines Habichtskraut (blüht sogar zum 2.Mal), Salomonsiegel im Schatten, Ferkelkraut, Ysop, Woll- Ziest, Acker- Rittersporn, Rosen, Ringelblumen +Borretsch auf halbschattigem Standort, Gelber Lerchensporn im Schatten, Huflattich,  Edelgamander, Scabiosen verschiedene....

 

Lena, Mü und 4 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
LenaKirstenDorotheeGsaelzbaerAmarille
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Nachdem es jetzt ja immer noch knochentrocken ist und nur vor ein paar Tagen kurz geregnet hat, werden die Bedingungen für die Pflanzen immer extremer. Es sieht alles schon sehr herbstlich aus, aber es gibt immer noch ein paar unermüdliche. Leider einige völlig nutzlose Blüten. Ich fange mal mit diesen Altlasten bzw. Fehlkäufen an: Hortensien, diverse Edelrosen, asiatische Sumpfschafgarbe, Herbstanemone

Werden wir mal etwas mediterraner: Salbei, Mittagsblume, patagonisches Eisenkraut

Und heimisch: Strand-Ehrenpreis, gewöhnliche Goldrute, hoher Rotklee, gewöhnliche Schafgarbe und Goldschafgarbe, gelbe Scabiose, Scabiosenflockenblume, Karthäusernelke, Hohlzahn, Natternkopf, wilde Malve, lanzähnige Schwarznessel, Katzenminze, Nesselkönig, Dost im Halbschatten, Taubenkropfleinkraut, gewöhnliches Leinkraut, wilde Karde, Rainfarn, Flockenblume

Außer bei Rainfarn, Hohlzahn, gewöhnlichem Leinkraut, Natternkopf und Nesselkönig kann man allerdings nicht gerade von einer Blütenexplosion sprechen. Es sind eher wenige Blüten pro Pflanze

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