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Hortus Umbraticus

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einfach mal irgendwas behaupten um sich wichtig zu machen, denke ich.

das hat sich dann lange hingezogen, ich hab mit jemandem vom umweltamt gesprochen, dann hatten sie keine zeit um sich das ergebnis 2 min anzuhören weil die ferien anfangen, dann weil sie in urLaub fahren, dann... schließlich hieß es einfach nur noch: "interessiert mich nicht."

als nächstes wollte er sich dann honigbienen anschaffen - klar, wir haben ja erst 2 völker auf die nächsten 200m, da geht noch was. dann hätte ich hingeschmissen... und seine pseudoalternative frau war so ein richtig falsches stück...  inzwischen sind sie zum glück ausgezogen.

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ich, das ist übrigens mona - mein lebensgefährte dieter ist hier der... na ?

er trägt oder hebt mal was wenns sein muss. ;)

 

Asbest Argumentation, die Fasern werden erst frei, wenn man die Dinge bearbeitet, aber dann so richtig. Asbest kam ja, meines Wissens nach, erst so gegen 1950 auf. Und wenn wir überlegen, was alles in der Umwelt Krebs erzeugen kann - dann frage ich mich oft, woher das eine Zeug richtig gehend verteufelt wird und anderes so lala total vergessen wird.

Städtebaulich sind begrünte Hinterhöfe auch ein Ort der Begegnung, wenn der Vermieter mitspielt, kann man auch Spielgeräte für Kinder aufstellen, einen Grillplatz für alle Nachbarn. Viele Möglichkeiten sich zu begegnen . Zudem die Begrünung auch ein gutes Mikroklima schafft, besonders bei heißen Sommern, ist ein nahes kühles Plätzchen nicht zu verachten.

Ich denke, da geht noch was, schaut auch mal in Richtung "Deutschland summt" - wenn ihr noch zwei, drei Mitstreiter findet. Es gibt ja tolle Urkunden, der Vermieter hat gute Argumente, wenn er auf sein Eigentum aufmerksam macht, alles Dinge, die den Wert steigern, und wenn dieser nur gefühlt ist. Und wenn der Vermieter sich ein wenig an den Kosten beteiligt, dann bekommt Nachbarin xyz bestimmt einen auf den Deckel, wenn sie Eigentum von VM wegschmeisst. Kann ja bis zur Abmahnung gehen, fristlose Kündigung.. man weiß ja nicht, wie euer VM ist

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

der vermieter ist schon älter, nicht der gesündeste und möchte v.a. keinen stress. an kosten beteiligen wird er sich sicher nicht, und für spielgeräte etc. ist dieser mini-hof viel zu klein und es besteht auch kein bedarf - 5 parteien, die beiden Kinder die momentan noch hier leben sind aus dem "ich-spiel-im-hof" alter raus. seit unser platz verkehrsberuhigt ist treffen sich die Kinder aus der nachbarschaft dort, praktisch direkt vor dem haus. ;)

die anwohner haben alle recht geräumige balkone (ausser uns vom atelier im EG) und z.t. kleingärten, die interessiert der finstere hinterhof nicht.

 

spätnachmittagsstimmung - bald kommen die fledermäuse :)

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Herzlich willkommen jetzt auch von mir

Begrünte Hinterhöfe könne einen so atemberaubenden Charme haben - super, dass ihr das umgesetzt habt. Deine Nachbarin erinnert mich ein wenig an meine Mutter, als sie noch nicht mit dem Hortus-Virus infiziert war ;-) Ihr war es auch nicht ordentlich genug und es gab so manche Reiberei, wenn sie mal wieder - obwohl gut gemeint - aufgeräumt, abgeschnitten oder entsorgt hat. Unser Problem hat sich folgendermaßen gelöst: Ich hab ihr gezielt Aufgaben zugeteilt, mit ihr zusammen gearbeitet und ihr immer erklärt, warum wir das jetzt gerade machen.  Z.B.

  • Laub rechen, Laubhaufen bauen und von putzigen kleinen Igeln erzählen.
  • Sie hat Töpfe mit Magersubstrat befüllt, wir haben ausgesät oder Zwiebeln gesetzt und ich hab über Schmetterlinge geredet. Wenn der Topf später blühte und von Insekten besucht wurde, haben wir bei einer Tasse Kaffee dem Treiben zugeschaut.
  • Bambusrohre hinten mit Watte verschließen ist so garnicht meine Arbeit, das hat sie gemacht und nebenbei von mir etwas über Bienen gehört, die so ganz anders sind als die großen Honigbienen. Im Frühling hat sie fast jeden Tag den Bienchen dabei zugesehen, wie sie die Röhren besetzt haben.

Schmetterlinge, Singvögel, Marienkäfer und Igel "ziehen" immer, die haben den Niedlichkeits-Faktor, der Herzen schmelzen lassen kann. Vielleicht kann man das Problem mit deiner Nachbarin damit ein wenig entschärfen?

Wie dem auch sei, ich würde mich freuen, wenn wir die Entwicklung deines Hortus' weiter mitverfolgen könnten und wünsche dir viel Spaß und neue Anregungen hier im Forum.

das gLaube ich kaum - sie ekelt sich vor allem was lebt bzw. sich bewegt und kleiner als eine katze ist, und sachverhalte interessieren sie nicht, schließlich hat sie ja genügend meinung um nichts auf fakten geben zu müssen... und dazu gehört u.a. immer recht zu haben.

wenn es nach ihr ginge dürften ja von den anderen nachbarn auch keine singvögel mehr gefüttert werden, da sie dann "den ganzen dreck auf ihrem balkon" hat - die vom 4. stock reden deshalb gar nicht mehr mit ihr, hat sie erzählt (sie wohnt im ersten...)

igel können nicht in den hof gelangen, und die wenigen schmetterlinge die hier auftauchen bleiben lieber in der sonne. nachtfalter sind natürlich schon wieder ekelhaft.

 

 

 

Dann lasst uns lieber nicht mehr über die Nachbarin reden...

Da gibt's sicherlich Schöneres, dem man sich zuwenden kann...

 

Dieter Reger hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dieter Reger
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Tja, solche Leute gibt es leider - da kann man nichts ändern. Macht euer Ding, erfreut euch an dem, was ihr erschafft und leistet. Das Umdenken der Menschen geht leider nicht von heute auf morgen und ist ein Prozess, der sich über Generationen entwickelt. Jedes Bisschen hilft und wenn wir uns nicht entmutigen lassen, werden wir tatgtäglich mehr :-)

Dieter Reger hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dieter Reger

Hallo Dieter  @monamour

wie hat sich Dein Hinterhof  weiterentwickelt ? Konnten die Nachbarn befriedet werden?

Lasst doch mal wieder etwas von Dir hören und sehen

Liebe Grüße,

Dein  Forum - Team

Jedes Mal, wenn ich aus meiner Haustür gehe, grüßen mich meine Moose und lösen ein Lächeln in meinem Herzen aus.
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