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Hortus Pannonicum

So, nun habe ich mich drübergetraut und unseren Hortus offiziell zur Registrierung eingereicht. :-)

Wir leben im sogenannten Pannonikum, das ist der österreichische (und westlichste) Teil der Pannonischen Florenprovinz. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pannonische_Florenprovinz

Diese ist, so man dem Internet Glauben schenken darf, hinsichtlich Artenvielfalt sowieso schon ein Highlight für sich, und das Pannonikum nimmt darin aufgrund seiner Nähe zum voralpinen Raum nochmal eine Sonderstellung ein (die Klimascheide liegt nur wenige km Luftlinie entfernt, aufgewachsen bin ich quasi "drüben"). Kaum hatte ich das alles herausgefunden, war der Hortusname klar! :-)

2018 sind wir (Mann, Baby & ich) in unser neues Heim gezogen und haben im Herbst begonnen, den Garten buchstäblich von Null weg anzulegen. Fokus lag damals auf der Pufferzone - vielleicht erinnert sich noch jemand an die Baustellenfotos, die ich mit dem ein oder anderen dezenten Hilferuf im alten Forum gepostet habe. ;-)

Nun, unsere rund 20 Wildsträucher haben den ersten Winter gut überstanden und wachsen munter vor sich hin - wenn auch zum Teil im Schneckentempo (die Pimpernuss hebt sich noch kaum vom Unkraut rundherum ab 😂 ).

Die Gemüse-Ertragszone bestehend aus Hochbeet, Tomatenkiste und Gurkentopf wirft auch schon ordentlich ab - für uns eine sehr schöne Erfahrung, nicht nur Naschbeeren aus dem eigenen Garten beziehen zu können! 💚

Sorgenkind ist momentan noch die Hotspot-Zone. Unser Versuch, ein paar Quadratmeter Blumenwiese anzusäen, lief leider etwas aus dem Ruder, daher wird dieser Bereich in den nächsten 1-2 Monaten komplett umgestaltet. Habe hier schon gute Tipps bekommen und halte euch natürlich auf dem Laufenden!

Totholz in Form von Wurzeln, Ästen und Stammstücken hab ich dafür, dass wir nur so einen kleinen Garten (keine 200 qm) haben, auch schon genug angeschleppt 😁 , und bis zum Herbst soll auch noch ein Reisig/Totholz-Stapel (mehr oder weniger eine Mini-Benjeshecke) entstehen.

Wir leben in einer Doppelhaushälfte in einer nagelneuen Siedlung im Stadtgebiet, was einige Herausforderungen mit sich bringt - aber wie auch in meiner Hortus-Einreichung geschrieben, macht es Spaß, kreative Lösungen für unsere individuelle Situation zu finden, und ich brenne darauf, all die schönen Dinge umzusetzen, die mir noch im Kopf herumschwirren. 🤗

Bilder habe ich hier erst mal nur die paar von der Einreichung - aussagekräftigere Fotos (evtl. verbunden mit der ein oder anderen Bitte um Rat ;-) ) folgen in den nächsten Tagen und Wochen!

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Welche Wildsträucher habt Ihr eingepflanzt?

Ich freue mich schon auf die nächsten Fotos.

Gruß und Danke für den netten Kommentar bei uns.

 

Auf dem Bild ist der südseitige Zaun. Von links nach rechts wachsen hier Fruchtdirndl, Wilder Wein (Parthenocissus quinquefolia), Rosa corymbifera, Pimpernuss, Felsenbirne, Dirndl, Weißdorn und Vogesenrose. Der Abstand beträgt jeweils knappe 1,5 m, dazwischen sollen noch Stauden als Lückenfüller (hab mir schon eine provisorische Liste zusammengestellt).

Außerdem haben wir noch einen kleinen Apfelbaum (Zigeunerapfel 'Roter von Simonffi', typische alte Sorte aus der Gegend).

Auf der Ostseite haben wir einen ca. 25 m langen Zaun, der dem Nachbarn gehört. Da wachsen im sonnigeren Bereich Beerensträucher (Aronia, Stachelbeere, Rote und Schwarze Ribisel), die heuer noch mit Walderdbeeren unterpflanzt werden sollen. Im Halbschatten stehen Wolliger Schneeball, Faulbaum, Heckenkirsche und Roter Hartriegel. Dort ist auch noch Platz für den geplanten Totholzstapel und evtl. den einen oder anderen Strauch. Hier möchte ich eine kleine "Waldrandzone" mit typischen Blumen, Kräutern und evtl. sogar Farn gestalten.

Vom westlichen Nachbarn trennt uns eine 7 m lange Gabione, an der schon eine Weintraube (Uhudler-Sorte Isabella) wächst. Ich habe letzten Herbst noch versucht, die Lücken á la Trockenmauer zu bepflanzen, aber das Experiment hat dem Winter nicht standgehalten. Daher folgen stattdessen nun eine Clematis alpina und ein Geißblatt.

Und dann haben wir noch einen kleinen Platz an der Rückseite unserer Gartenhütte (die vom Carport aus zu betreten ist. Links und rechts davon wachsen bereits ein Schwarzer Speiseholunder als Stämmchen sowie ein etwas mickriger panaschierter Efeu, den ich eigentlich als Topfpflanze geschenkt bekommen hatte. Vielleicht ergänze ich den noch mit einem Strauchefeu oder einem Liguster. 🤔 Direkt vor die Wand kommt ein Rankgerüst aus Lärchenholz und die Ramblerrose Veilchenblau.

Hochgeladene Dateien:
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Herzlich willkommen

Schön, dass du jetzt auch hier bist und noch schöner, dass du dich getraut hast und nun registriert bist. Ich freu mich schon auf die Bilder und all die tollen Dinge, die du berichten wirst :-)

Danke Yorela, ich freu mich auch, wieder hier aktiv zu sein! 🙂

Unser Werk vom Sonntag! 🙂

Eigentlich hätte ich Vorher/Nachher-Fotos machen müssen, damit richtig zur Geltung kommt, wie sehr diese vormals trostlose Ecke aufgewertet wurde. Aber ihr habt bestimmt genug Phantasie! 😉

Das Rankgerüst besteht aus Lärche, wurde mit Metalleinschlaghülsen im Boden verankert und oben mit Winkeln an der Hüttenwand befestigt.

Der Streifen im Regenschatten ist mir immer vertrocknet, daher Grasnarbe weg und Steine hin. Ich wusste, wir würden für die noch eine Verwendung haben! 😁

Im Eck rechts hinten wächst schon ein Holunderstämmchen, links vorne kommt noch ein Strauchefeu hin.

Und dazwischen darf sich nun "Veilchenblau" breit (und hoch) machen! 💜

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Schönes Rankgerüst, das wird super aussehen, wenn es bewachsen ist.

Ich finde es immer klasse, wenn ein Garten durch vertikale Ausbreitung mehr Fläche bekommt.

Danke Yorela!

Ja, ich bin auch ein ganz großer Fan von vertikaler Begrünung. Wir hätten hier auch einen 25m langen Gitterzaun, der leider dem Nachbarn gehört 😬 und eine ziemlich große Fläche an der östlichen Hauswand, die meiner Meinung nach nur so nach Fassadenbegrünung schreit... aber bevor ich damit bei meinem Mann antanze, müssen zuerst einige andere Projekte umgesetzt werden. 😁

Der Hortus Pannonicum hat nun einen Käferkeller! 🙂
Er liegt in der Pufferzone zwischen Faulbaum und Wolligem Schneeball und hat ca. den halben Tag Sonne.
Ursprünglich war er unter der (noch zu errichtenden) Benjeshecke geplant, aber hier ist er doch leichter zugänglich, falls einmal Material nachgefüllt oder irgendetwas verändert werden muss.

Bild 1: Zuerst habe ich ein annähernd dreieckiges Loch mit einem guten halben Meter Tiefe (zwecks Frostsicherheit) und einer Seitenlänge von rund 60 cm ausgehoben.

Bild 2: Ein Teil der ausgebuddelten Steine kam direkt wieder als Drainageschicht ganz unten ins Loch.

Bild 3: Dann kamen die größeren Brocken bzw. dickeren Aststücke.

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