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Herbstblüher im Garten

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Im Herbst ist es sehr schwierig für unsere Insekten, Nahrung zu finden.

Die wenigen Wildblumen, die es noch an den Wegrändern gäbe, sind vom dritten Säuberungsschnitt der Gemeinden, nicht mehr in der Lage nochmal ausreichend zu blühen. Herbstfutter ist sehr rar !!!

Darum ist es umso wichtiger, diese Trachtlücke in unseren Gärten zu schließen.

Herbstastern, Sedum und Fetthennen, Herbstzeitlose, Helianthus- Arten, ungefüllte Erika ....was blüht in euren Gärten jetzt noch?

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" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Hallo zusammen , im Herbst ist es ziemlich schwierig mit heimischen Pflanzen noch einen Blütenflor zu erreichen. Da gibt es zum einen ein passendes Mähmanagement auf der Wiese , um remontierende Wildstauden zu einer späten Blüte zu zwingen . Hier sind es vor allem Hieracium Arten , Wiesenmalven , Rainfarn und Salbei , ausserdem ein paar Doldenblütler die nach eine Augustmahd noch mal blühen.

Dann gibt es noch Clematis vitalba und Efeu , die spät blühen und heimisch sind. Ausserdem auf heimische Astern , wobei die aus den Alpen kommen.

Man kann allerdings auch auf massenhaft Wildstauden aus Asien und Nordamerika stammen zurückgreifen. Die Amerikanischen Astern sind heissbegehrt bei Schebfliegen , Schmetterlingen und den letzten Wildbienen.

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Ich habe in der Ertragszone noch spät Radieschen und Borretsch ausgesät. Die blühen jetzt noch alle. Zumindest habe ich die Radieschen zur Samengewinnung blühen lassen.

So können leere Beete noch im Herbst dienlich sein. Aber wie Frank es schon richtig sagt, auch da kommt es auf ein gutes Management an.

An den Radieschen ( Kreuzblütler) sitzen ganz viele Schmetterlinge und Schwebfliegen. Den Borretsch lieben die Hummeln und die Wildbienen.

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" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Bei mir blüht momentan zumindest noch die Wegwarte, eine lila Distel (weiß nicht genau welche), die Graukresse und ein paar hartnäckige Restblüten der Färberkamille und der Kornblume. Und der ausgewachsene Rucola! 😁

Ahja, und etwas Leinkraut und der Storchschnabel Rozanne. Und der Efeu.

Bei mir blüht noch: amerikanische Astern, Ehrenpreis, Storchschnabel Rozanne, Fetthenne, letzter Phlox, verspätete, offene  Rosen, die Herbstanemonen, ein Beinwell, Glockenheide und ein paar ungeliebte Topinamburen (die ich ab jetzt bald anfange zu himmeln). Und Berufkraut..., Bergenie, viel ist es echt nicht mehr. Aber hier ist es auch jetzt meist fies und nasskalt...so schade!

es blüht:

Färberkamilie, diverse Malven, Gewöhnliche Ochsenzunge, Astern, Vexiernelke, Gelenkblume, Spornblume, Wegwarte, Natternkopf, Schafgarbe, Seifenkraut, Verbascum, Skabiosen, Agastache, Sandnelke, Dost, Thymian, Rucola und noch einiges was mir jetzt nicht einfällt

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
Zitat von Margret am 6. Oktober 2019, 9:41 Uhr

Bei mir blüht noch: amerikanische Astern, Ehrenpreis, Storchschnabel Rozanne, Fetthenne, letzter Phlox, verspätete, offene  Rosen, die Herbstanemonen, ein Beinwell, Glockenheide und ein paar ungeliebte Topinamburen (die ich ab jetzt bald anfange zu himmeln). Und Berufkraut..., Bergenie, viel ist es echt nicht mehr. Aber hier ist es auch jetzt meist fies und nasskalt...so schade!

Ob man es glaubt oder nicht: Topinambur ist invasiv. "Himmeln" ist also eine gute Idee. Ich esse Topinambur sehr gerne, aber wenn ich sie mal anbauen sollte, dann nur mit Wurzelsperre oder noch besser in einer eigenen Kiste.

Na ja, sooo invasiv ist Topinambur auch wieder nicht. Ich hatte ihn vor vielen Jahren im Garten ausgerottet und kam vor vier Jahren auf die Idee, ihn mal wieder anzubauen. Ich bestellte zwei Sorten und pflanzte sie getrennt voneinander an. Vorletztes Jahr entschied ich, daß eine Stelle ausreicht, so daß ich eine Sorte (die von Mäusen schon dezimiert war) ausbuddelte. Übersehene Rhizome trieben in diesem Jahr wieder aus, aber da ich jeden Austrieb incl. Rhizome rausriss, zeigte sich zuletzt nichts mehr.

Vor sicher zwanzig oder mehr Jahren pflanzte mein Vater Topinambur an den Bahndamm. Auch wenn er sich bis heute gehalten hat, finde ich da jedes Jahr nur wenige magere Triebe, also nichts invasives, sondern eher kümmerlich. Am Fluss dagegen, wo er in meiner Kindheit am Ufer wuchs, wo es also feuchter war, bildete er damals dichte Bestände die aber nach der Flussbegradigung Anfang der 80er-Jahre verschwunden waren. Ich hab seither außer den kümmerlichen Resten der Pflanzung meines Vaters am Bahndamm nur noch eine Stelle gesehen, wo er sich bis heute (ebenso kümmerlich) wenigstens gehalten hat.

Bisher hatte ich meinen Topi auch ganz gern. Aber mittlerweile wirds zuviel und er macht ziemlichen Wurzeldruck auf andere Pflanzen. 2 gut funktionierende kleine Inseln lass ich stehen, der Rest war eh sehr mickrig und kommt weg. Soweit ich gegen ihn ankomme, mal sehen.

Ich wünschte bei mir würde sich der Topinambur mal so ausbreiten, dass sich eine Ernte lohnt!

Habe ihn noch nie probiert...

Ich hatte jede Menge davon ausgepflanzt, einen ganzen Eimer voll, ist leider nicht viel gekommen...da waren bestimmt die Mäuse am Werk...

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "
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