Die Zentralen!

Die Nützlinge!

Es gibt viele Tiere, die sich von anderen Tieren ernähren oder sonstwie eine Schlüsselfunktion im Kreislauf des Lebens innehaben. Diese Bedeutung wird oft nicht erkannt, ja man tötet diese Tiere genauso bereitwillig wie diejenigen, die sich an unseren Pflanzen vergreifen und gemeinhin als Schädlinge bezeichnet werden. Schädlich ist ein Lebewesen nie an sich, sondern immer nur dann, wenn es der unersättlichen Gierdes Menschen im Wege steht.

Die wichtigsten Pflanzen?

Es ist sehr schwer eine Rangliste der Pflanzen aufzustellen, alle haben im großen Kreislauf des Lebens ihren Sinn.

Jede Zielsetzung verlangt ihre eigenen Vegetation und benennt ihre Favoriten. Die sogenannten Zentralpflanzen spielen für die Tiere im Lebensablauf eine wichtige oder sogar entscheidende Rolle und sind aber für die unterschiedlichen Tiere nicht gleich.

Tolle Zentrale einfach links anklicken!

Einem Laubfrosch kann mit Disteln nicht geholfen werden, er freut sich hingegen über eine schöne gemischte Hecke in voller Sonne. Die Vernetzungen in der Natur sind sehr vielfältig und vielschichtig, sie erschließen sich erst bei intensiverer Betrachtung. Die Insekten, die die Blüten der Disteln anfliegen, die Raupen, die von den Blättern der Disteln fressen, können wieder Nahrung des Laubfrosches sein. Und so schließt sich doch ein Kreis des Lebens.  So kann man durchaus sagen Disteln nützen dem Laubfrosch.

Diese Netze und Verbindungen aller Tiere und Pflanzen zu ihrer unmittelbaren belebten und unbelebten Umgebung sind die zentralen Inhalte der Ökologie und finden sich überall. Man muss nur genau Hinschauen!

Mehr dazu finden Sie hier.

Entscheidung für einheimische Vielfalt

Einheimische Pflanzen haben sich parallel mit den einheimischen Tieren entwickelt und sind auf vielfältige Weise mit ihnen verbunden. Deswegen muss der Schwerpunkt der gärtnerischen Arbeit bei der Bewahrung dieser evolutionären Vernetzung bleiben.

Es gibt Pflanzen, die besonders wertvoll sind und bei sehr vielen Tieren eine entscheidende Rolle spielen. Und somit in keinem Garten fehlen sollten.

Wichtig zu wissen ist noch, dass gefülltblühende Sorten keinen Nektar und Pollen besitzen und somit für Insekten absolut wertlos sind! Das bekannteste Beispiel für solch eine gärtnerische Fehlentwicklung dürfte die den Frühjahr einläutende und allbekannte Forsythie sein.

Die Topfavoriten finden Sie links oben in den zusätzlichen Seiten. Spezielle Fragestellungen (z.B. Wie kann ich dem Großen Eisvogel helfen und hier ist der Tagfalter gemeint und nicht der Vogel) verlangen vielleicht Pflanzen oder Stukturen, die im Rahmen dieser Homepage nicht abgedeckt sind. Gerne können Sie in Sonderfällen Rat bei mir einholen.


Autor:
Markus Gastl
Hortus-Insectorum.de

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