Beilfleck-Rotwidderchen – Zygaena loti
Beilfleck-Rotwidderchen - Zygaena loti

Beilfleck-Rotwidderchen – Zygaena loti

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  • Beitrag veröffentlicht:6. Mai 2021
  • Beitrags-Kategorie:Tiere

Ein tagaktiver Nachtfalter aus der Familie der Widderchen.

Beilfleck-Rotwidderchen – Zygaena loti

 

Der auch Beilfleck-Blutströpfchen genannte Falter, kann eine Flügelspannweite von 27 bis 30 Millimetern erreichen. Die Weibchen haben gelbgraue, die Männchen graublaue Vorderflügel, auf denen fünf rote Flecken, die teilweise ineinander überfließen, zu finden sind. Der Fleck an der Flügelspitze besteht eigentlich aus dem fünften und sechsten Fleck, die ineinander gewachsen sind und dieser hat die Form eines Beils. Daher die Namensgebung. Die hinteren Flügel sind rot und haben einen schwarzen Rand. Die Flügel sind abgerundet und die Beine sind weiß.

Die Raupen werden ca. 20 Millimeter lang. Sie sind olivgrün oder gelbgrün gefärbt und haben auf jedem Segment je zwei gelbe und zwei schwarze Punkte. Bei manchen Tieren kommen sich die schwarzen Punkte der benachbarten Segmente sehr nahe. Sie haben kurze büschelweise gruppierte, schmutzig weiße Haare.

Die Tiere kommen in Süd- und Mitteleuropa auf warmen, sonnigen Kalkmagerrasen, blühenden Hängen, Waldrändern, Lichtungen und Trockenrasen vor. Die Falter fliegen von Mitte Juni bis Juli. Sie treten zwei bis drei Wochen früher als andere Blutströpfchen auf, weil sie sich an die Blütezeit von Holunders und Ligusters angepasst haben. Die Raupen findet man von August und nach der Überwinterung bis Mai. Die Raupen ernähren sich vor allem von Hufeisenklee (Hippocrepis comosa), Gewöhnlichem Hornklee (Lotus corniculatus), Bunter Kronwicke (Securigera varia) und anderen Schmetterlingsblütlern (Faboideae).

Die Weibchen legen ihre gelben Eier in einschichtigen Gelegen auf den Blättern der Futterpflanzen ab. Die daraus schlüpfenden Raupen überwintern und verpuppen sich erst im Frühling in einem weißen, silbrig glänzenden, festen Kokon. Die Puppe ist schwarzbraun und hat einen gelben Hinterleib.

Rote Liste BRD: 3 (gefährdet).

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